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Innovationsmanagement
Hrsg.: Barske; Gerybadze; Hünninghausen; Sommerlatte
Digitale Fachbibliothek
auf CD-ROM
über 2.600 Seiten
ISBN 3-936608-81-4
EUR 196,04 (inkl. MwSt. und Versandkosten)

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Konkretes Wissensmanagement im Vertrieb der Siemens AG

von Uwe Trillitzsch, Felix Klostermeier

Stichworte: Der ganz normale Vertriebsalltag, Die Vernetzungsplattform im Einsatz, Erfolgsfaktoren der Vernetzungsplattform, Wissensnetze brauchen eine kritische Masse, Freiwilligkeit, Werbung und Transparenz, Meta Directory-Lösung, Personalisierung und Integration, Einbeziehen von Mitarbeitern und Betriebsräten, Management der Datenqualität, Ausblick, Kontaktinformationen, Autoren

Seit mehreren Jahren wird bei Siemens Information and Communication Networks im Vertrieb Deutschland (ICN VD) aktiv Wissensmanagement betrieben. Ein kleines Team kümmert sich um die verschiedenen Angebote, mit denen die mehr als 9.200 Berater, Vertriebsmitarbeiter, Servicetechniker und Spezialisten ihr Wissen miteinander vernetzten können. Denn die "Siemensianer" wissen: Niemand allein ist so schlau wie wir alle zusammen.

Der ganz normale Vertriebsalltag

Sales Manager Boris M. kommt vom Kundenbesuch zurück. Ein großer Auftrag lockt und nur noch ein Konkurrent ist mit im Rennen. Doch der Kunde hat heute Boris M. damit konfrontiert, das Angebot des Wettbewerbers wäre bei gleichen Leistungsmerkmalen günstiger. Boris M. ist skeptisch: Er muss einen Kollegen finden, der ihm weiterhelfen kann: Was sind die Stärken und Schwächen dieses Konkurrenzangebotes?
Währenddessen brütet Kauffrau Anja L. über einem Vertragsentwurf. Der Kunde möchte den Vertrag noch heute unterschreiben und sie muss vorher noch eine getroffene Zusatzvereinbarung in eine juristisch einwandfreie Form bringen. Ausgerechnet in dieser Woche hat ihr Kollege Urlaub und sie verfügt nicht über das nötige Fachwissen. Es muss doch noch jemanden geben, der die nötige Fachkompetenz im Bereich Zusatzvereinbarungen hat und ihr helfen kann, diesen Auftrag heute abzuschließen!
Der Servicetechniker Hans-Jürgen K. wird vom Kunden gefragt, ob seine schon etwas in die Jahre gekommene Nebenstellenanlage mit einer gerade auf den Markt gekommen Call-Center-Applikation kompatibel ist. Seine Frage: Wer kennt dieses alte System gut genug, um sicher beurteilen zu können, ob sich die neue Applikation damit nutzen lässt?
Ganz gewöhnliche Fragestellungen im Vertriebsalltag. Man brauchte eine "Kristallkugel", auf die man Tag und Nacht zugreifen kann und die schnell und kompetent weiterhilft, wenn das eigene Wissen nicht mehr ausreicht. Die Kugel müsste natürlich immer auf dem neuesten Wissensstand sein und auch gleich die Antwort für den konkreten Anwendungsfall parat haben. Geht nicht, denken Sie?
Geht nicht - gibt’s nicht, dachten sich die Wissensmanager im Vertrieb Deutschland von Siemens Information and Communication Networks und schufen eine durchdachte Lösung, die seit anderthalb Jahren den Vertriebsalltag von Boris M., Anja L. und Hans-Jürgen K. ein bisschen einfacher macht.
Knowledge Networking heißt die Lösung, mit der das Wissen aller Kolleginnen und Kollegen vernetzt und nicht "abgegeben" und in Datenbanken abgelegt wird. Die Köpfe der Mitarbeiter dienen dabei als "Datenbanken", die sich selbst aktualisieren. Dann brauchen nur noch die richtigen beiden Kollegen zusammengebracht zu werden und schon können sie über Email, Telefon oder manchmal auch nur durch einen Gang zum anderen Ende des Großraumbüros selbst die kniffligsten Fragestellungen beantworten.
Die Frage ist nur, wie man aus mehr als 9.200 Mitarbeitern in mehr als 50 deutschen Städten genau den oder die Richtigen herausfindet? Begleiten wir doch Boris M. auf dem Weg zur Beantwortung seiner Frage.

Die Vernetzungsplattform im Einsatz

Direkt von der Homepage seines Intranets führt ihn ein Link zu der Vernetzungsplattform. Nachdem er sich angemeldet hat, erscheint die Suchmaske. Jetzt noch den Namen des Mitbewerbers eingegeben und schon listen sich 34 Namen von Kollegen auf, die Wissen über genau diesen Mitbewerber haben.
Und damit ist bereits ein Erfolgsfaktor der Vernetzungsplattform identifiziert: die kritische Masse. Es finden sich zu über 1.400 Wissensgebieten kompetente und auskunftsbereite Kollegen – da macht Suchen Spaß.
Eine Methodik, mit dem die Macher dafür gesorgt haben, dass Boris M. heute aus so vielen Treffern auswählen kann, war eine Marketing-Kampagne beim Start der Vernetzungsplattform. Ein Glücklicher aus den ersten 500 Eintragenden durfte für eine Woche nach New York reisen. Mittlerweile haben bereits rund 2.500 Mitarbeiter aus dem ICN VD ihr Wissensprofil angelegt und stehen für Anfragen von Kollegen zur Verfügung. Und mehr als die Hälfte aller VD-Mitarbeitern nutzen die Vernetzungsplattform.
Selbstverständlich wird neben der Freitextsuche auch eine alphabetische Suche und eine Katalogsuche angeboten. Bei letzterer klickt man sich entlang eines Baumes der Wissensgebiete zu seinem Ansprechpartner. Die Ursprungsstruktur dieses "Wissensbaumes" entstand durch eine Abfrage in den Organisationseinheiten und entwickelt sich seither dynamisch weiter. Sie besteht mittlerweile aus neun Haupttrieben, die sich in jeweils ca. zehn Themen-Äste aufteilen, an denen insgesamt über 1.400 einzelne Wissensblätter hängen. Neue Wissensblätter können von den Nutzern selbständig hinzugefügt werden, genauso wie die Einrichtung neuer Themenäste gefordert werden können. Der Administrator muss dann noch Doppelnennungen eliminieren und entscheiden, wo ein neuer Vorschlag am besten eingeordnet wird oder ob er zur Einrichtung einer neuen Teilgruppe führt.
Die Dynamik innerhalb dieses Wissensbaumes spiegelt damit zugleich die Entwicklung und Veränderung wesentlicher Kompetenzen von ICN VD wider. Durch diese Vorgehensweise ist eine Wissensbaum-Struktur entstanden, die übersichtlich und leicht handhabbar ist und trotzdem ein umfassendes und lebendiges Abbild der Wissensressourcen im Vertrieb Deutschland gibt.

Abb. 1: Die Suchmaske der Vernetzungsplattform erlaubt die Volltextsuche, aber auch das Browsen entlang des "Wissensbaums".

Boris M. ist noch nicht zufrieden. Um seine Trefferliste zu optimieren, konkretisiert er seine Anfrage, indem er Servicetechniker ausschließt und sich nur Vertriebsleute anzeigen lässt. Elf Treffer – schon besser.
Die Mitarbeiter in der Suchergebnisliste gliedern sich danach, ob sie ihr Wissen mit drei (viel Wissen), zwei oder einem Stern selbst bewertet haben. Für die Form der Selbstbewertung entschied man sich, weil sie Vertrauen in die Mitarbeiter demonstriert. Qualitativ unterscheidet sich diese Art der Einschätzung in ihren Vor- und Nachteilen nicht von anderen subjektiven Bewertungen (durch die Führungskraft, anhand der Stellenbeschreibung). Innerhalb eines Expertenlevels (Anzahl der Sterne) werden die Suchergebnislisten zufällig sortiert, um zu vermeiden, dass immer der gleiche Name zuerst erscheint und damit auch zuerst kontaktiert wird.
Über seine potentiellen Ansprechpartner erhält Boris M. folgende Informationen: Kommunikationsdaten (Telefon, Handy, E-Mail etc.) die persönliche Ansprechpräferenz (z.B. "immer, aber bitte nur per Email"); die Aufgabengebiete; das persönliche Wissensprofil und Links ins Intranet oder Internet. Die Links verweisen auf Informationen zu den Spezialgebieten des Ansprechpartners, und dort nachzulesen beantwortet oftmals schon die Frage. Damit werden die "Experten" nicht ständig mit Standardfragen kontaktiert und haben mehr Zeit für die kniffligen Probleme.
Sollte die Benutzung der Vernetzungsplattform einmal nicht so reibungslos klappen wie bei Boris M., findet der Benutzer Unterstützung bei einer kontextsensitiven Hilfe und einer Telefon-Hotline.
"Obwohl wir von anderen Unternehmen wussten, dass die Implementierung von Gelben Seiten kein einfaches Projekt ist, haben wir mit unserer Vernetzungsplattform ein System geschaffen, das aufgrund seiner Benutzerfreundlichkeit und seiner Einfachheit in kurzer Zeit eine hohe Akzeptanz erreichen konnte.", fassen die Siemens-Wissensmanager die bisherige Arbeit zusammen. Aus dem selbst entwickelten Prototyp ist heute ein richtiges Produkt geworden, was bereits in einigen weiteren Geschäftsgebieten von Siemens und zum Einsatz kommt und an dem mehrere externe Unternehmen großes Interesse zeigen. Ähnlich wie bei der Linux-Community werden dabei alle Lizenznehmer in ein Netzwerk eingebunden. Individuelle Weiterentwicklungen stehen so allen zur Verfügung, was einer ständigen Leistungs- und Qualitätsverbesserung gleichkommt.

Erfolgsfaktoren der Vernetzungsplattform

Eine ganze Reihe von Faktoren, die sich im nachhinein als kritisch für die Akzeptanz und den Erfolg der Vernetzungsplattform erwiesen haben, wurden von den Verantwortlichen herausgearbeitet und können anderen Unternehmen helfen, Fehler bei der Konzeption und Einführung eines Wissensvernetzungs-Werkzeuges zu vermeiden.

Wissensnetze brauchen eine kritische Masse

Um zu Beginn schnell eine kritische Masse an Nutzern zu erreichen, wurde ein Gewinnspiel mit einer Reise nach New York veranstaltet. Im Anschluss an die erfolgreiche Erstanmeldung in der Vernetzungsplattform konnte sich jeder für dieses Gewinnspiel registrieren. Interessanterweise lag die Zahl der Teilnehmer am Gewinnspiel weit unter der Anzahl der Neuanmeldungen. Eine spätere Befragung zeigte, dass viele Mitarbeiter ein Werkzeug wie die Vernetzungsplattform schon lange erwarteten und stärker an seiner Nutzung interessiert waren als an einem Gewinn.
Später wurde in Trainings, auf Veranstaltungen, im Intranet und in einem Newsletter immer wieder die neuesten Entwicklungen kommuniziert und somit das Interesse aufrechterhalten. Von unschätzbaren Wert waren dabei Success Stories, die den Nutzen der KN-Gelben Seiten klar deutlich machten und wohl den größten Anteil an den steigenden Zahlen für registrierte Benutzer und Abfragen hatten.

Freiwilligkeit, Werbung und Transparenz

Der bereits am Anfang gefasste Beschluss, die Vernetzungsplattform komplett auf dem Prinzip der Freiwilligkeit beruhen zu lassen, erwies sich als wichtiger Faktor und sicherte auch die langfristige Unterstützung des Wissensvernetzungs-Werkzeuges durch den Betriebsrat.
Jeder, der sich in die Vernetzungsplattform eingetragen hat, tut dies heute aus eigener Überzeugung und dem Bewusstsein, dass Knowledge Networking ein ausgewogenes Geben und Nehmen braucht. Außerdem haben immer mehr Mitarbeiter verstanden, dass bessere Wissensvernetzung der einzige Weg zu nachhaltigem Geschäftserfolg im Lösungsgeschäft ist.
Natürlich hat Kommunikation und Training eine große Rolle zur Bildung dieses Verständnisses gespielt. Hier waren neben den Wissensmanagern auch die direkten Vorgesetzten gefragt, die als Vorbilder und Motivatoren ihren Mitarbeiter die Vernetzungsplattform nahe brachten.
Wichtig war hier auch die absolute Transparenz der Inhalte für den Erfolg: Nicht nur ausgewählte Administratoren, sondern jeder Benutzer konnte in den Wissensprofilen der anderen User (einschließlich der Leiter des Unternehmensbereiches) nach dem richtigen Ansprechpartner suchen. Eine aktuelle Untersuchung bei den Benutzern zeigt, dass die so gefundenen Ansprechpartner auch bereit und fähig waren, Hilfestellung zu geben.

Einfachheit durch die Möglichkeiten einer Meta Directory-Lösung

Mit Hilfe der Anbindung an das Siemens Corporate Directory (SCD) konnte eine Teilautomatisierung des Eintragevorgangs realisiert werden, was eine wesentliche Nutzungs-Hemmschwelle aus dem Weg räumte. So konnten für jeden Benutzer sämtliche Kontaktdaten (Telefon, Fax, E-Mail, Funktion etc.) aus dem Unternehmensverzeichnis – einem Meta Directory – übernommen werden. Ändern sich (z.B. durch Heirat, Versetzung, Ausscheiden) diese Daten im Siemens Corporate Directory, erfolgt eine automatische Aktualisierung in der Vernetzungsplattform – eine Entlastung für den Mitarbeiter und die Administratoren, die sich nicht mehr um die Datenqualität bei den Kontaktdaten kümmern müssen.

Alle persönlichen Kontaktdaten wurden automatisch aus dem Siemens Corporate Directory importiert.

Abb 2: Alle persönlichen Kontaktdaten wurden automatisch aus dem Siemens Corporate Directory importiert.

Aber auch für das Unternehmen bringt ein Meta Directory handfeste Vorteile. Bisher verteilt und teilweise redundant vorhandenen Informationen wie Personendaten, Kommunikationsadressen, Netzwerk-Ressourcen und Zugriffsrechte oder auch Zertifikate aus einer Public Key Infrastruktur zur gesicherten Datenübertragung werden systematisch nutzbar und effizient administrierbar gemacht.
Im Meta Directory werden die Daten dort abgeholt, wo sie am aktuellsten sind. Dies führt zu einer höheren Datenqualität einerseits und zu einer signifikanten Entlastung der Administratoren andererseits. Diese pflegen nur noch einen Teil der Daten und "holen sich" den Rest aus dem Metadirectory. Änderungen müssen nur an einer einzigen Stelle eingegeben werden und werden in allen Verzeichnissen sofort synchronisiert (Single Point of Administration). Die Aktualisierung der Daten kann dabei in beiden Richtungen, vom Meta Directory zu den angeschlossenen Verzeichnissen und umgekehrt (Bidirektionale Synchronisation) erfolgen. (http://www.siemens.de/directory).

Personalisierung und Integration in die Arbeitsabläufe

Vom passwortgeschützten Zugang zum persönlichen Informationsraum, welcher die eigenen Einträge enthält, war es nur ein kleiner Schritt zum personalisierten Wissensmanagement-Portal. So dient die Vernetzungsplattform mittlerweile als Basis für die Verwaltung eines eigenständigen Incentivesystems für alle Mitarbeiter im technischen Service. Jeder Servicetechniker kann so in "privaten Seite" seinen persönlichen Incentive-Punktestand abrufen und gegen Prämien einlösen.

Einbeziehung von Mitarbeitern und Betriebsrat

Wichtig war es, von Anfang an die wichtigsten Anspruchsgruppen in das Entstehen der Vernetzungsplattform einzubeziehen. So wurden schon frühzeitig zufällig ausgewählte Mitarbeiter eingeladen, das Design der Vernetzungsplattform auf ihre Benutzerfreundlichkeit zu testen. Dies geschah während der Entwicklungsphase regelmäßig. Durch die Selbstbewertung seines Wissensprofils, welche jeder Mitarbeiter vornimmt, konnten Experten identifiziert werden, die auf Grund ihres Spezialwissens heute die Administration der Vernetzungsplattform entlasten, indem sie als "Pate" für inhaltliche Ordnung derjenigen Äste der Wissensbaum-Struktur sorgen, die ihre fachliche Heimat darstellen. Bei Problemen mit der Benutzung der Vernetzungsplattform und für allgemeine Anfragen zum Knowledge Networking wurde eine Hotline (Telefon- und E-Mail) zur Verfügung gestellt, die den ständigen Kontakt zum "Markt" darstellt. Diese Maßnahmen zur Einbeziehung der Mitarbeiter waren wesentlich für die Akzeptanz der Nutzer.Weil in der Vernetzungsplattform auch personengebundene Daten – wenn auch freiwillig – abgelegt sind, war es sinnvoll, auch den Betriebsrat frühzeitig einzubinden. Dass die Zusammenarbeit so kooperativ war, sehen die Wissensmanager vor allem darin begründet, dass sie von Beginn an den Dialog und eine offene Kommunikation gesucht haben.

Management der Datenqualität

Nichts ist schlimmer als falsche oder veraltete Daten. Deshalb war es wichtig, von Anfang an aktives Management der Datenqualität zu betreiben. Dabei ist es sinnvoll, verschiedene Phasen zu unterscheiden, wissen die Siemens-Wissensmanager heute. Während zu Beginn die Prioritäten auf dem Erreichen einer kritischen Masse an Einträgen lagen, damit Suchanfragen nach möglichst vielen Wissensgebieten von Treffern gekrönt waren, ging das Team nach einiger Zeit von dieser Quantitäts-Strategie zu einer Qualitäts-Strategie über. Nicht mehr jede Kompetenz sollte angegeben werden, sondern nur Spezialwissen. Außerdem wurde klar kommuniziert, dass keine hundertprozentige Erfassung aller Mitarbeiter angestrebt war, sondern besonders Gruppen mit Spezialwissen oder wissensintensiven Tätigkeiten, wie z.B. die Mitarbeiter im Vertriebssupport oder Engineering, im Fokus standen.

Ausblick

Selbst in den Pionierunternehmen wie Siemens ist für das Thema Wissensmanagement noch viel zu tun, denn in Zukunft wird das Geschäft ohne den optimalen Umgang mit Wissen nicht mehr machbar sein. Dafür ist es wichtig, bei der Wissensmanagement-Einführung den konkreten und greifbaren Nutzen fürs Geschäft und die Mitarbeiter in den Mittelpunkt zu stellen. Es geht beim Wissensmanagement eben nicht um den vielzitierten Satz "Wenn wir nur wüssten, was wir wissen", sondern um die Maxime, "Wenn wir nur das, was wir wissen, zu Geschäft machen würden". Und dafür gilt es, das Wissen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu aktivieren.

Kontaktinformation:

Siemens AG, Information and Communication Networks, Vertrieb Deutschland
ICN VD BC KN - Knowledge Networking Team
Hoffmannstrasse 51, 81359 München
E-Mail: [email protected]
Internet: http://www.siemens.de/solutionprovider

Autoreninformation:

Uwe Trillitzsch, Consultant für WissensmanagementUwe Trillitzsch ist Consultant für Wissensmanagement im Geschäftsbereich Information and Communication Networks der Siemens AG und Doktorand am Institut für Betriebswirtschaft der Universität St. Gallen (HSG). Sein gegenwärtiger Arbeitsschwerpunkt sind die Erfolgsfaktoren bei der Einführung von Wissensmanagement-Programmen. Zuletzt war er für die Entwicklung eines Wissensmanagement-Beratungskonzeptes und die Integration von Wissensmanagement in die Balanced Scorecard verantwortlich. Er studierte Wirtschaftswissenschaften in Deutschland, USA und der Schweiz und ist als Berater und Referent zum Themenbereich Wissensmanagement aktiv. Er kann unter [email protected] kontaktiert werden.

Felix Klostermeier, Consultant für WissensmanagementFelix Klostermeier ist Consultant für Wissensmanagement im Geschäftsbereiches Information and Communication Networks der Siemens AG. Nach einem Wirtschaftspädagogik-Studium begann er seine berufliche Laufbahn bei Siemens im Vertrieb von ICN und wechselte von dort ins Knowledge Networking. Hier war er zunächst für den Roll-out der KN-Vernetzungsplattform verantwortlich. Nach der Projektleitung beim Aufbau eines Wissensmanagementsystems im Bereich Competitive Intelligence betreut er heute die Beratungs- und Coachingleistungen des Knowledge-Networking-Teams. Er kann unter [email protected] kontaktiert werden.

Lesen Sie hierzu auch: Die Wissensnetzwerke der Siemens AG aus dem Buch "Report Wissensmanagement".

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