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- Leseprobe -
Facility Management
von Frank J. Nellissen
Stichworte: Ausgangslage, Das Konzept des Facility Management (FM), Leistungstiefenoptimierung,
Gestaltungsalternativen: Umfang, Grad der
Integration und Organisation der Leistungserbringung (Profit Center, Tochtergesellschaft,
Contract Management, Joint Venture, Total Outsourcing), Dynamische Gestaltung der FM-Reorganisation,
Integriertes FM, Projektmanagement der FM-Leistungsoptimierung,
Zusammenfassung.
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In diesem Beitrag erfahren Sie:
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daß das Facility Management (FM) auf ein integriertes
Gebäude-Dienstemanagement abzielt,
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wie FM eine Leistungsteigerung bei gleichzeitiger
Kostensenkung ermöglicht,
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nach welchen Kriterien sich Unternehmen für eine bestimmte
Organisationsform und für die adäquate Stufe der Leistungstiefe entscheiden sollten,
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welche Vor- und Nachteile verschiedene Organisationsformen
und Leistungstiefen von FM-Diensten haben,
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welche dynamischen Gestaltungsmöglichkeiten der
FM-Reorganisation sich an Beispielen aus der Wirtschaft zeigen,
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welche Schritte ein Unternehmen auf dem Weg zur
Leistungstiefenoptimierung durchläuft.
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Organisation der Facility-Management-Leistungserbringung
Zu Unrecht wird auf die Organisation häufig fokussiert und verkürzt eingegangen. Häufig
steht nur das Outsourcing von Facility-Management-Diensten im Mittelpunkt von
Untersuchungen zur Verbesserung der Gebäude- und Verwaltungsdienstleistungen.
Die Bestimmung des Umfangs und das Reengineering der Leistungsprozesse sind wesentliche
Voraussetzungen für eine sinnvolle Reorganisation der Dienste. Abbildung 4 soll die
Gestaltungsalternativen im Bereich der Reorganisation der Gebäude- und Verwaltungsdienste
verdeutlichen.
Die Abbildung stellt die organisatorischen Gestaltungsmöglichkeiten des Facility
Managements in Abhängigkeit von der Eigenständigkeit und der Leistungstiefe dieser
Dienstleistung dar. Die Eigenständigkeit steigt mit der wirtschaftlichen und rechtlichen
Verselbständigung der Leistungserstellung, während die Leistungstiefe mit der
Verlagerung zu externen Dienstleistungen sinkt.
Die verschiedenen Buchstaben in der Abbildung 4 verdeutlichen unterschiedliche
Organisationsformen des Facility Managements. Dabei steht:
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A für die Leistungserstellung von Gebäude- und Verwaltungsdienstleistungen als
zentrales Cost oder Service Center,
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B für die Zusammenfassung der Leistungserstellung in einem Profit Center innerhalb des
Unternehmens,
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C für die Ausgliederung der Leistungserbringung in eine eigene Tochtergesellschaft des
Unternehmens,
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D für das Contractor Management durch eine zentrale FM-Abteilung des Unternehmens,
-
E für die Leistungserbringung in einem Joint Venture mit einem externen FM-Anbieter
oder mit einem Partner mit komplementären Interessen,
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F für die vollständige Leistungserbringung durch einen externen Anbieter (auch General
Contracting oder Total Outsourcing).
Darüber hinaus faßt Abbildung 4 unterschiedliche Organisationsformen des Facility
Managements zu Kategorien wie internes Dienstemanagement, internes Outsourcing, externes
Outsourcing sowie Mischformen zusammen.
Im folgenden sollen die unterschiedlichen Organisationsformen erläutert und ihre Vor- und
Nachteile näher herausgestellt werden.
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Tabelle 1:
Entscheidungskriterien für die Auswahl der geeigneten internen oder externen
Organisationsform des Facility Managements
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Strategische Flexibilität
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Service Know-how/Methoden/Werkzeuge Umfang Regionalität
Qualität Synergien Zuverlässigkeit/Betriebssicherheit Referenzen
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Kosteneffizienz Kostensenkung Nachhaltigkeit
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Mitarbeiter Personalbestand Motivation/Attraktivität
Selbständigkeit/Verantwortung Kultur/Mentalität
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Handlungsfreiheit Reorganisation Lieferantenwechsel
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Risiko Know-how-Verlust Langfristigkeit/Konkursgefahr/
Vertrauenswürdigkeit Informationssicherheit/ Geheimhaltung
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Implementierung Geschwindigkeit Komplexität
Mitarbeiter-Transfer
-
Umweltschutz
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Cost/Service Center
Der wohl einfachste Weg der Reorganisation ist die Zentralisierung aller
Facility-Management-Dienste in einem Cost oder Service Center. Die Zusammenlegung
dieser Dienste unter einer einheitlichen Leitung bedeutet eine funktionellere
Organisation der Abläufe und die Realisierung von Synergieeffekten (siehe Tabelle 2). Die
einzelnen Mitarbeiter bleiben jedoch auf der Gehaltsliste des Unternehmens [7].
Die Organisation des Cost/Service Centers für Facility-Management-Dienste bietet sich als
zentralisierender Zwischenschritt zu weitergehenden Organisationsformen an. Dabei kann sie
insbesondere als Vorstufe zur Bildung eines Profit Center angesehen werden.
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Tabelle
2: Die wesentlichen Vor- und Nachteile eines FM-Cost/Service Centers
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Vorteile:
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Nachteile:
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kein Servicerisiko
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Mitarbeiter bleiben im Unternehmen
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einfache Implementierung
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geringer Innovationsdruck
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hoher Einfluß auf Service
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Kostensparziele durch mangelnde
Sanktionsmöglichkeit in Frage gestellt
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Erhöhung des Prozeß- und
Gewerke-Know-hows
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ingeschränkte Ergebnisverantwortung
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Profit Center
Die Kennzeichen eines Profit Centers liegen in der zentralen Führung und der
Ergebnisverantwortung des Facility Managements. Der interne FM-Bereich wird nur dann mit
dem Auftrag zur Leistungserstellung betraut, wenn er gleiche oder bessere Preise anbietet
als externe Dienstleister. Der Einkauf eines Unternehmens kann dabei die Mittler-Rolle
übernehmen. Dadurch wird die interne Dienstleistungsabteilung in einen Wettbewerb mit dem
Markt gebracht, was vor allem durch marktgerechte Verrechnungspreise und Leistungen
bewerkstelligt wird. Der internen Dienstleistungsabteilung muß klar sein, daß zu hohe
Preise und Service-Level zur Vergabe von Aufträgen an externe Anbieter führen.
Die Reorganisation des Facility Managements in einem Profit Center ist wohl die
effizienteste Form des internen Dienstemangements (siehe Tabelle 3). Liegen vor allem
Sicherheitsbedenken und ein wenig konsolidierter Markt in bezug auf das Angebot dieser
spezifischen Dienstleistung vor, so kann es optimal sein, daß diese Organisationsform zur
Leistungserbringung von Gebäude- und Verwaltungsdiensten verwendet wird. Dennoch
schließt sie die Marktfähigkeit der eigenen Dienste aus. 0
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Tabelle
3: Die wesentlichen Vor- und Nachteile der Profit Center
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Vorteile:
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Nachteile:
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Ergebnisverantwortung und damit
Kostenbewußtsein
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Mitarbeiter bleiben im Unternehmen
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Senkung der Nachfrage nach Leistungen
durch verursachungsgerechte Verrechnung
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Konflikt zwischen Ergebnisverantwortung
und Entscheidungskompetenz
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Innovationsdruck
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keine Möglichkeit, durch Marktaufträge
eigene Kapazitäten besser auszulasten
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kein Servicerisiko, hoher Einfluß
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Gemeinkostenbelastung des Bereichs
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einfache Implementierung
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Erhöhung des Prozeß- und
Gewerke-Know-hows
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Mitarbeiter können am Erfolg beteiligt
werden
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Tochtergesellschaft
Die Gründung einer Tochtergesellschaft und die Ausgliederung der Gebäude-
und Verwaltungsdienste stellt den ersten Schritt vom internen Dienstemanagement zum
Outsourcing dar. Durch diese Möglichkeit werden die internen Ressourcen marktfähig.
Die Tochtergesellschaft kann gezielt Aufträge von Dritten annehmen, wobei sie durch das
Auftragsverhältnis zur Mut
tergesellschaft eine Grundauslastung und eine erste Referenz besitzt. Auch die Motivation
der Mitarbeiter steigt, denn ihre Fähigkeiten bilden das Kerngeschäftsfeld der neuen
Gesellschaft. Ihre Leistungsfähigkeit wird durch das Geschäftsergebnis der Gesellschaft
ausgewiesen. Gleichfalls befinden sich die Mitarbeiter der Tochtergesellschaft im Dunst-
und Kulturkreis der Muttergesellschaft. Auftragsänderungen, Ausnutzung der
Möglichkeiten, die die größere Flexibilität der Muttergesellschaft nun bietet, werden
von den Arbeitnehmervertretern im Mutterunternehmen eben nicht wie anonyme
Auftragsveränderungen behandelt, sondern nach wie vor als Interessen der Gesellschaft
gewahrt.
Die Tochtergesellschaft eröffnet dem internen und größtenteils sehr kompetenten
Facility-Management-Bereich den Eintritt in den Markt für Drittaufträge. Gleichfalls
kann sie die Basis für die Suche nach einem Partner sein (siehe Tabelle 4).
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Tabelle
4: Die wesentlichen Vor- und Nachteile der FM-Tochtergesellschaft
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Vorteile:
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Nachteile:
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Ergebnisverantwortung und damit
Kostenbewußtsein
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Mitarbeiter bleiben im
Unternehmensverbund
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Nachfragedisziplinierung
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erhöhter Implementierungsaufwand
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Mitarbeiter partizipieren am Erfolg
Unternehmergeist
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Aufbau eigener Support- und
Overheadfunktionen
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Innovationsdruck durch Markt
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Verdeutlichung der begrenzten
Verlustübernahmebereitschaft
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kein Servicerisiko
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Marktfähigkeit der Leistungen-
Personalüberführungen einfach
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|
hoher Einfluß auf Service
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Erhöhung des Prozeß- und
Gewerke-Know-hows
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Möglichkeit, den eigenen Anteil zu
verkaufen
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Contract Management
Eine weitere Reorganisationsalternative ist die Einführung einer Mischform
von internem und externem Facility Management. Dabei bleiben die Leistungserstellung
einiger (wichtiger) Dienste sowie die Schnittstelle, an der die einzelnen Kontraktoren
koordiniert werden, im Unternehmen. Diese Organisation verlangt jedoch eine dem Profit
Center entsprechende interne Organisation des Facility Managements, um die zentrale
Steuerung und Erfolgsermittlung zu gewährleisten (siehe Tabelle 5). Als Beispiel für ein
derartig organisiertes Facility Management wäre das interne Profit Center zu nennen,
welches gleichzeitig die Leistungserbringung der ausgelagerten Gebäudetechnik und
Reinigung koordiniert.
Total Outsourcing
Das Total Outsourcing, also die vollständige Vergabe der Gebäude- und
Verwaltungsdienstleistungen an einen externen Anbieter, ist der am weitesten gehende
Schritt in der Reduzierung der Leistungstiefe (siehe Tabelle 7). Entscheidende
Voraussetzung für die Fremdvergabe von Facility-Management-Diensten ist das Vorhandensein
eines Marktangebotes für diese Leistung. Dieses hat sich erst in den letzten Jahren
entwickelt, wie Abbildung 5 verdeutlicht.
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Tabelle
7: Die wesentlichen Vor- und Nachteile des Total Outsourcing
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Vorteile:
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Nachteile:
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Trennung von
Nicht-Kerngeschäft hat Signalwirkung
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Personaltransfer schwierig
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vollständige
Kostenvariabilisierung
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erhöhter
Implementierungsaufwand
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vollständiges Ausnutzen
von Synergien
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starker Lock-in-Effekt mit
Anbieter
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Entlastung des Managements
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Know-how-Verlust
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Cultural Clash setzt bei
Mitarbeitern innovative Kräfte frei
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anspruchsvolle
Anbieterauswahl
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Service/Know-how auf
Marktniveau
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langfristige Bindung
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hohe Kosteneffizienz
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Anbieter hat nicht in allen
Diensten notwendiges Know-how zur Optimierung
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reduzierte Kapitalbindung
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hoher Controlling-Aufwand
der externen Leistungen (intelligenter Kunde)
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Fachfirmenstatus im Einkauf
von FM-Diensten senkt Kosten
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Leistungsumfang kann zu
Finanzierungsproblemen des Anbieters führen
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Als Vergabeformen eines Total Outsourcing kommen in Betracht:
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General Contracting/Single Sourcing: ein Zulieferer als Alleinverantwortlicher
für die Bereitstellung aller Facility-Management-Dienste,
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Multiple Sourcing: Die Dienste werden je nach Anforderung an unterschiedliche
Anbieter vergeben,
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Management-buy-out: Dabei scheiden einige oder alle im Facility Management
Beschäftigte aus dem Unternehmen aus, gründen ein eigenes und erhalten mit diesem den
Auftrag zur Leistungs-erbringung von einigen oder allen entsprechenden Diensten.
Eine pauschale Abwägung von Single versus Multiple Sourcing ist nicht möglich, doch
weisen diese beiden Formen wichtige Chancen-Risiken-Unterschiede auf, die die Wahl je nach
den individuellen Bedürfnissen auf die eine oder andere fallen lassen.
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