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- Leseprobe -
Organisatorische und strategische Innovationen im Bereich Umwelt- und Entsorgungsdienstleistungen am Beispiel der METRO Group
Teil 2: Fallbeispiel Metro-Wertstoff-Circle Services GmbH (MWCS)
von Nuria-Julia Martín-Pérez,
Gerhard Weipprecht
Mit einer konzerneigenen Dienstleistungsgesellschaft zur
kundenorientierten Entsorgung und zur Vermarktung von Abfällen beweist
die METRO Group seit 1994, dass Ökonomie und Ökologie keine
unvereinbaren Gegensätze sein müssen. Die Mitarbeiterzahl der MWCS ist
von anfänglich fünf auf mittlerweile einhundert angewachsen, die zirka
1700 Standorte in Deutschland betreuen und ihr Konzept bereits ins
europäische Ausland exportieren.
Stichworte: Organisation der MWCS;
Integrierte Entsorgung und Ver-marktung; MWCS-Kreislauf; Probleme bei der
Konzeptimplementierung
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In diesem Beitrag erfahren Sie:
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Wie und mit welchen
Zielsetzungen es zur Gründung der konzerneigenen
Dienstleistungsgesellschaft MWCS kam,
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welche internen Probleme und
Widerstände bei der Implementierung des Konzeptes zu überwinden
waren,
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wie die Organisation der MWCS aufgebaut
ist und welche Querschnittsfunktionen sie im Metrokonzern
übernimmt,
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wie die MWCS im Rahmen einer
integrierten Abfallentsorgung mit Vertragspartnern kooperiert, für
eine kundenorientierte Abwicklung und eine optimale
Vermarktung von Abfällen sorgt.
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Von der Idee zur Implementierung des neuen
Entsorgungskonzepts
Die Metro-Wertstoff-Circle Services (MWCS)
wurde im Jahr 1994 als Tochter der ehemaligen Metro Holding Schweiz AG (49
Prozent) und Haniel AG (51 Prozent) gegründet und ist heute eine
hundertprozentige Tochtergesellschaft der Metro Group. Ihr Firmensitz
liegt in Leinfelden-Echterdingen (Stuttgart). Die MWCS ist beauftragt,
für alle zur Metro Group gehörenden Standorte die Abfallentsorgung zu
organisieren und deren Durchführung zu überwachen[12].
Vor Gründung der MWCS organisierte jede
einzelne Vertriebslinie ihre eigenen Entsorgungsaktivitäten.
Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen durch eine konzernweite
Bedarfsbündelung ließen sich auf diese Weise nicht erzielen. Durch die
Zersplitterung der Nachfrage waren Konditionen mit den Entsorgern
ausgehandelt worden, die noch erheblichen Spielraum zur Kostensenkung
boten. Zentraler Anstoß zum Aufbau einer Querschnittsgesellschaft war der
Start eines gemeinsamen »Cleaning Projects« zwischen den drei
Vertriebslinien Cash & Carry, Kaufhof und Metro AG Schweiz, welches
eine zentrale Entsorgung für die Vertriebslinien anstrebte. Die Albert
Schmidt GmbH, damalige Entsorgungsfirma der Haniel AG, bekam den Auftrag,
die gesamten Abfall- und Entsorgungsdienstleistungen zu organisieren. Da
die Firma selbst nicht in der Lage war, die Entsorgung komplett für alle
Märkte zu übernehmen, sollte dies mit Hilfe von weiteren externen
Entsorgungsfirmen koordiniert werden. Es stellte sich allerdings schnell
heraus, dass dieses Konzept nicht realisierbar war, da eine offene und
vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Wettbewerbern meist nur schwer
möglich ist. Um ein Abhängigkeitsproblem zu umgehen, wurde die MWCS im
Jahr 1994 als konzerneigene Dienstleistungsgesellschaft mit ursprünglich
fünf Mitarbeitern gegründet. Heute hat sich die Mitarbeiterzahl auf etwa
100 gesteigert.
Zur Erprobung und Erfahrungssammlung wurde
zunächst die Betreuung der Entsorgungsaktivitäten der Vertriebslinien im
Land Baden-Württemberg übernommen. Da sich das MWCS-Konzept als sehr
erfolgreich erwies, wurden entgegen dem ursprünglichen Plan,
Bundesland nach Bundesland »aufzuschalten« sofort die
Entsorgungstätigkeiten aller Märkte der Querschnittsgesellschaft
übergeben.
Aufgrund zu erwartender Synergiepotenziale
kam im Jahr 1998 der Bereich Gebäudereinigung zum ursprünglichen
Geschäftsfeld der Entsorgung hinzu. Schädlingsbekämpfung, Reinigung,
Betriebshygiene, Winterdienst, Parkplatzreinigung und Grünanlagenpflege
sind einige der dazu gehörenden Tätigkeiten. Inzwischen macht dieses
zweite Hauptgeschäftsfeld einen weitaus größeren Umsatzteil als die
Entsorgung selbst aus. Dennoch liegt der Fokus dieses Beitrags auf dem
Umwelt- und Entsorgungsbereich, zumal sich hier auch die stärkeren
Innovationspotenziale durch neue Organisationskonzepte verwirklichen
lassen. Im Jahr 2000 fielen bei der Metro Group etwa 170.000 Tonnen Abfall
an Papier, Pappe, Kartonage (PPK), Folien und Holz an, deren Entsorgung
Kosten von etwa 23,5 Mio. Euro verursachte. Diese Zahlen zeigen, dass es
notwendig ist, durch ein effizientes Vorgehen im Rahmen eines Konzepts der
»integrierten Entsorgung und Verwertung«, Kosteneinsparungen und sogar
Erlöse zu realisieren.
Aufbau und Organisation der MWCS
Die MWCS ist für die Organisation, Steuerung
und Kontrolle der Abfallentsorgung aller zur Metro Group gehörenden
Standorte zuständig. Sie führt selbst keine operativen Tätigkeiten aus,
sondern konzentriert sich ausschließlich auf Koordinations- und
Steuerungsaufgaben. Als Schnittstelle im Entsorgungsprozess beauftragt sie
Entsorgungspartner (Entsorgungsbeförderer und Verwerter), die sich um den
Transport und die regelgerechte Entsorgung beziehungsweise Verwertung der
Abfälle kümmern [8].
Die interne Organisationsstruktur der MWCS
orientiert sich an einem funktionalen Einliniensystem. Sie ist in sechs
verschiedene Bereiche unterteilt (siehe Abb. 1). Das Leistungsspektrum der
MWCS umfasst die folgenden Funktionen.

Abb. 1: Organigramm der MWCS
Einkauf Entsorgung; Vermarktung;
Umweltrecht
In dieser Abteilung werden die vertraglichen und gesetzlichen
Rahmenbedingungen geschaffen, die einen richtigen und reibungslosen
Entsorgungsprozess garantieren sollen. Seit der Gründung der MWCS führen
die einzelnen Vertriebslinien ihre Entsorgungsaktivitäten nicht mehr in
Eigenregie durch, sondern sie beauftragen das Shared Services Center, sich
um die gesamte Koordination und Steuerung zu kümmern. Die MWCS schließt
einerseits Rahmenverträge mit den Vertriebslinien für die Durchführung
der Dienstleistung ab. Andererseits werden weitere Rahmenverträge mit
regionalen Entsorgungsunternehmen für die Regelentsorgung abgeschlossen.
Üblicherweise wird ein Vertragspartner pro Bundesland beauftragt, der
wiederum mit Subunternehmen die Entsorgung der Märkte sicherstellt. Aus
Gründen der Prozesstransparenz dürfen diese Subunternehmen jedoch keine
weiteren Unternehmen engagieren. Ausnahmsweise wurde in
Nordrhein-Westfalen von diesem Grundsatz abgewichen. Aufgrund der großen
Anzahl der Metro-Standorte in diesem Bundesland bestehen Verträge mit
mehreren Entsorgungsdienstleistern, um eine zu große Marktmacht und
Abhängigkeit von einem einzigen Entsorger zu vermeiden. Für die
Sonderentsorgung werden wegen der geringen Abfallmengen und der besonderen
Behandlung dieser Art von Abfällen überregionale, spezialisierte
Entsorgungsunternehmen beauftragt.
Darüber hinaus werden Rahmenverträge mit
Verwerterunternehmen abgeschlossen, an die das wiederverwertbare Material,
wie zum Beispiel Papier, Pappe und Kartonage, verkauft wird.
Für die Einhaltung beziehungsweise die
richtige Umsetzung von Umweltgesetzen und Umweltvorschriften ist auch die
oben genannte Abteilung zuständig. Dabei ist zwischen gesetzlichen
Vorschriften des Bundes und der unterschiedlichen kommunalen Satzungen zu
differenzieren, welche die MWCS in die Verträge korrekt mit einfließen
lassen muss.
Operative Steuerung
Die gesamte Auftragsabwicklung der Dienstleistungen wird von diesem
Bereich aus gesteuert. Dieser ist dafür zuständig, dass die notwendigen
Entsorgungsstationen (zum Beispiel Abfallbehälter und Papierpressen)
bereitgestellt werden, um eine saubere Abfalltrennung zu erzielen. Die
Verwaltung der Mietverträge für Behältersysteme übernimmt ebenfalls
die MWCS. Bei eventuellen Reklamationen ist sie direkter Ansprechpartner.

Abb. 2: Vertragspartner der MWCS (Quelle: MWCS interne Firmenpräsentation)
Für die Vertriebslinien besteht ein
Kontrahierungszwang mit der MWCS, das heißt, sie sind dazu gezwungen,
Entsorgungsdienstleistungen über das Shared Services Center zu beziehen.
Mittlerweile betreut die MWCS mehr als 1.700 Standorte im gesamten
Bundesgebiet.
Rechnungswesen und Controlling
Neben den Aufgaben, die direkten Einfluss auf die Entsorgung der Standorte
nehmen, gehört die Prüfung der von den Vertragspartnern eingereichten
Abrechnungsunterlagen ebenfalls zur Tätigkeit der MWCS [9]. Da das Shared
Services Center die Entsorgung nicht selbst vornimmt, ist die Kontrolle
der erbrachten Leistungen ein wesentlicher Punkt der unternehmerischen
Tätigkeiten der MWCS. Nach der Überprüfung der Belege auf sachliche und
rechtliche Richtigkeit erfolgt die Rechnungsstellung mit Hilfe von
EDV-Systemen. Die Erstellung von Abfallbilanzen gehört auch zu den
Bereichsaktivitäten.
IT-Systeme
Der gesamte Abrechnungsprozess wird von einem automatisierten
Warenwirtschaftssystem (Daamgaard XAL) gesteuert, welches die MWCS
zusammen mit Siemens entwickelt hat. In diesem System sind alle Märkte,
Entsorger, Abfallarten, Containersysteme und die zugehörigen Konditionen
gespeichert. Leistungsbelege werden nun nur noch in das System fakturiert
und die Rechnungen und Gutschriften werden automatisch erstellt. Dieses
EDV-System erlaubt es der MWCS, ihre Prozesse transparent und effizient
durchzuführen. Es stellt somit ein unverzichtbares Mittel zur
Fakturierung und Kostenkontrolle dar. Hiermit kann jedem Markt sofort
Auskunft über erbrachte Leistungen und Kosten der Entsorger gegeben
werden. Statistische Auswertungen ermöglichen gleichzeitig einen genauen
Vergleich zwischen den Märkten. Außerdem kann die MWCS dadurch jederzeit
Rechenschaft über ihre Leistungen ablegen.
Beratungsaktivitäten
Die MWCS ist direkter Ansprechpartner in Fragen der Entsorgungstechnologie
und Entsorgungslösungen. Außendienstmitarbeiter analysieren die
Abfallsituation des Standortes vor Ort und versuchen, in Absprache mit dem
Innendienst, ein optimiertes, individuelles Entsorgungskonzept
auszuarbeiten [9]. Auch die Optimierung der eingesetzten technischen
Einrichtungen gehört zur Beratungsaufgabe, wie zum Beispiel neue Methoden
zur effizienteren Abfalltrennung. Da für eine optimale Verwertung der
anfallenden Abfälle und Wertstoffe eine möglichst sortenreine Trennung
der jeweiligen Fraktionen notwendig ist, werden die Mitarbeiter in den
Vertriebslinien über die Bedeutung dieser Vorsortierung informiert und
entsprechend geschult. Eine große Bedeutung kommt auch der Planung und
Einführung neuer Verwertungskonzepte sowie neuer Vermarktungsstrategien
zu, um den maximalen Profit aus wiederverwertbaren Materialien zu
erhalten.
Internationale Aktivitäten
Die weltweite Expansionsstrategie der Metro Group zwingt die MWCS dazu,
sich mit der Frage einer möglichen Internationalisierung der
Umweltdienstleistungen zu beschäftigen. In diesem Bereich wird die
internationale Übertragbarkeit des Shared-Services-Center-Konzepts in der
Abfallentsorgung geplant und gefördert [8]. Allerdings spielen in diesem
Zusammenhang nicht nur gesetzliche Vorschriften sondern auch
länderspezifischen Einstellungen zu Entsorgungsfragen eine bedeutende
Rolle.
Integrierte Entsorgung und Vermarktung
Hauptmaxime bei der Gründung der MWCS war
das Erlangen und Erhalten der Hoheit über die Koordination und Steuerung
der Entsorgungsaktivitäten. Gleichzeitig sollten zahlreiche
Kosteneinsparungen durch eine weitgehende Bündelung und Standardisierung
der Entsorgungsprozesse realisiert werden. Vor diesem Hintergrund hat die
MWCS zwei aufeinander aufbauende, umfassende Ansätze entwickelt: »das
Konzept der integrierten Entsorgung« und »das Konzept der integrierten
Vermarktung«.
Das Konzept der integrierten Entsorgung
Das Konzept der integrierten Entsorgung basiert auf dem Prinzip einer
fachgerechten »Rundumentsorgung«, die eine kundenorientierte Abwicklung
gewährleisten soll. Diese fängt schon bei der richtigen Vorsortierung
der Abfallfraktionen an. Zu Beginn einer Restrukturierung im
Entsorgungsprozess führen Außendienstmitarbeiter zusammen mit dem
zuständigen Umweltbeauftragten der Vertriebslinie eine Bestandsaufnahme
für die geplanten Entsorgungsmaßnahmen durch. Anschließend setzen die
MWCS-Mitarbeiter im Innendienst die abgestimmten Maßnahmen um und
beauftragen die jeweils zuständigen Vertragspartner mit der Entsorgung
der Abfallfraktionen. Wichtige Punkte innerhalb des Vertrags sind die
zweijährige Laufzeit, die genaue Aufschlüsselung von zirka 300
Abfallartikeln, nach denen die Leistung abgerechnet wird, sowie deren
zugehörige Preise. Der Vertrag beinhaltet gleichzeitig ein
12-Kriterien-Katalog, den ein Entsorger zu erfüllen hat, wenn er mit der
MWCS zusammenarbeiten möchte. Dieser regelt zum Beispiel, wie Leistungen
hinsichtlich Art und Menge des Abfalls auf dem Entsorgungsnachweis
erkennbar gemacht werden müssen. Werden diese Kriterien nicht oder nur
teilweise erfüllt, beinhaltet der zirka 80 Seiten lange Rahmenvertrag
einen umfassenden Strafenkatalog, dessen Spektrum von einer
Nicht-Bezahlung bis hin zur Aufkündigung des Vertrages reicht.
Im Zuge der Erreichung einer maximalen
Trennung der Wertstoffe müssen auch in den Märkten Prozesse und bauliche
Gegebenheiten umstrukturiert werden. Zu diesen Prozessen gehört die
Umstellung auf Systemcontainer, in denen jeder Wertstoff einzeln
vorsortiert werden kann. Diese werden von den Entsorgungsunternehmen
vermietet. Bei Altfilialen sind meistens Umbaumaßnahmen notwendig,
während bei Neubauten die Konzepte und Vorschläge der MWCS gleich mit
eingeplant werden. Des Weiteren müssen die Mitarbeiter der
Vertriebslinien entsprechend geschult werden, um ein Verständnis für das
neue Konzept zu erhalten und die korrekte Durchführung zu ermöglichen
beziehungsweise aktiv zu unterstützen. Abbildung 3 erläutert die
Durchführung des Entsorgungsprozesses.

Abb. 3: Konzept der integrierten Entsorgung (Quelle: MWCS interne Firmenpräsentation)
Die Vertriebslinie erteilt einen
Entsorgungsauftrag an das von der MWCS beauftragte Entsorgungsunternehmen,
wenn beispielsweise die Abfallbehälter voll sind. Der Vertragspartner
führt den Auftrag aus. Das zu entsorgende Material wird abgeholt und an
die von der MWCS vorher bestimmten Entsorgungsstationen befördert
(Deponie, Müllverbrennungsanlage, Sammelstelle beziehungsweise Lager des
Vertragspartners). Der Lieferschein wird beim Abholort, das heißt bei der
Vertriebslinie mit Stempel und Unterschrift bestätigt. Monatlich reicht
das beauftragte Entsorgungsunternehmen die Nachweise über die erbrachten
Leistungen (Liefer-, Wiege- und Übernahmescheine) und einen
Sammellieferschein ein. Die MWCS erstellt anhand des Sammellieferscheins
die Rechnung an den Metro-Standort und eine Gutschrift für den Entsorger.
Mit Hilfe des Konzepts der integrierten
Entsorgung wird vor allem die logistisch geprägte Entsorgung aller
Abfallfraktionen organisiert. Dennoch kann durch die Bündelung der
anfallenden Materialien aller Standorte die Belastung auf der Kostenseite
für Entsorgung, Transport und Lagerung minimal gehalten werden. Neben den
Fraktionen der Regelentsorgung wie PPK, Styropor, Folie, Holz und
Restmüll zur Beseitigung umfasst die Entsorgung die überwachungs-
und besonders überwachungsbedürftigen Abfälle (Altöl, Lebensmittel,
Batterien und Leuchtstoffröhren) [9]. Der überwiegende Teil dieser
Abfälle kann einer Wiederverwertung zugeführt werden. Neben dem Bereich
der Regelentsorgung trifft dies auch auf den Bereich des
Elektronikschrotts oder der Bioorganik zu. Andere Abfälle, die nach dem
heutigen Stand der Technik noch nicht zu sekundären Rohstoffen
verarbeitet werden können, werden energetisch verwertet oder im Sinne des
Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes beseitigt. Die Abfälle zur
Beseitigung werden von dem operativen Entsorger an den öffentlich
rechtlichen Entsorgungsträger weitergeleitet. Das
Rechnung-Gutschrift-System verläuft analog dem beim operativen Entsorger.
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