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- Leseprobe -
Trends – was bedeuten sie für unser Unternehmen?
von Tom
Sommerlatte
Jedes Unternehmen ist von Trends in den unterschiedlichsten Bereichen abhängig. Es gilt, den künftigen Bedarf der Kunden richtig einzuschätzen und neue Möglichkeiten, die sich aus technologischen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen ergeben, zu nutzen. Darüber hinaus sollte sich jedes Unternehmen gegen mögliche Gefahren frühzeitig wappnen. Dr. Tom Sommerlatte benennt und analysiert aktuelle Trends in Wirtschaft und Gesellschaft und zeigt, wie sich aus Zukunftsszenarien Handlungsoptionen ableiten lassen.
Stichworte: Die wichtigsten Trends; Die Delphi-Umfrage: Innerbetriebliche Organisationsformen, Multimedia, Next Generation Internet, Telearbeit und vernetzte Unternehmen, Produktrecycling und nachhaltige Landwirtschaft, Entlastung der Verkehrsstöme durch Kommunikationssysteme, Neue Weiterbildungssysteme, Neue Energiequellen und -einsparpotenziale, Globales Umweltmanagement; Trendanalyse und Szenarien; Zusammenfassung.
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In diesem Beitrag erfahren
Sie:
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welche Trends für Unternehmen hinsichtlich des Geschäftsfeldes, des Marktes und des Bedarfs der Kunden relevant sind,
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welche Wechselbeziehungen zwischen unterschiedlichen Trends bestehen,
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auf welchen Innovationsfeldern sich laut Delphi-Umfrage in Zukunft die entscheidenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen abspielen werden,
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wie man die aufgezeigten Trends analysieren und daraus Zukunftsszenarien für sein Unternehmen entwickeln kann.
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Die wichtigsten Trends
Wir sind umgeben von vielfältigen Trends, Veränderungen,
die in der Vergangenheit mehr oder weniger deutlich begonnen haben, die
sich heute spürbar auszuwirken beginnen und die in Zukunft unser Leben
gravierend bestimmen werden.
Sie betreffen ein gegebenes Unternehmen zum Teil sehr
direkt, zum Teil nur indirekt, aber es kann sich ihnen nicht entziehen.
Trends können Chancen darstellen, wenn das Unternehmen sie frühzeitig
richtig erkennt und nutzt, und sie können das Unternehmen in Gefahr
bringen, wenn es sie verkennt, unterschätzt oder ignoriert.
Aus der Fülle von Trends haben Trendforscher,
Delphi-Befragungen und Experten aller Art die wichtigsten Trendkategorien
herauskristallisiert, mit denen sich Unternehmen auseinandersetzen
müssen, um die Fragen zu beantworten:
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»Auf welche Veränderungen meines
Geschäftsfeldes, meines Marktes, des Bedarfs meiner Kunden muss ich
mich einstellen?«
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»Welche neuen Möglichkeiten eröffnen die
Entwicklungen im Umfeld für mein Unternehmen?«
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»Welchen Einfluss kann mein Unternehmen auf
mögliche Entwicklungen des Angebots, der Marktbearbeitung, der
Kundenbefriedigung nehmen?«
Trends spielen sich in verschiedenen, miteinander in
Wechselbeziehung stehenden Bereichen ab, und es ist gefährlich, nur einen
dieser Bereiche im Auge zu haben:
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Technologische Trends
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Gesellschaftlich-soziologische Trends
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Wirtschaftliche Trends
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Industriestrukturelle Trends
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Bedarfstrends
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Politische Trends u.a.m.
Nach diesen Kategorien sind die wichtigsten der laufenden
Trends schnell benannt, denn darüber ist viel geforscht und
veröffentlicht worden. Zu den technologischen Trends, die besonders
aufmerksam ausgeleuchtet werden, gehören beispielsweise
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der Trend zur zunehmenden Roboterisierung der
industriellen Fertigung, aber auch im Dienstleistungsbereich und in
den Haushalten
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der Trend zu neuen Werkstoffen mit neuartigen
Eigenschaftskombinationen (wie Leitfähigkeit, Festigkeit,
Anpassungsfähigkeit usw.)
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der Trend zu Laser- und Glasfaser-lösungen in
der Fertigung, Telekom-munikation, Medizin, Steuerung u.a.m.
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der Trend zu neuen Energiequellen, erneuerbaren
Energien und dezentraler Energieversorgung
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der Trend zu biotechnologischen Verfahren und
Lösungen in der Pharmazeutik, in der Medizin, in der Agronomie, im
Umweltschutz und in der Informationstechnik
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der Trend zur Mikrosystemtechnik in vielen
Anwendungsbereichen
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der Trend zu Nanotechnologien in der
Informationstechnik, Werkstofftechnik u.a.m.
Gesellschaftlich-soziologische Trends sind zum Teil
regelrecht vorprogrammiert, zum Teil aber auch nur mit großer
Unsicherheit vorherzusagen:
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der Trend zur Erhöhung des durchschnittlichen
Alters der Bevölkerung
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der Trend zur immer stärkeren ethnischen
Vermischung
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der Trend zum neuen Nomadentum
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der Trend zur Individualisierung
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der Trend zur Singlelisierung
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der Trend zur Patchwork-Familie (d.h. zu
variablen Familienmodellen) verbunden mit der Renaissance
familiären Lebens und einer familiengerechten Gesellschaft
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der Trend zu »Neuen Nachbarschaften« (Wohn- und
Kultur-Communities) und zur Networking-Kultur
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der Trend zur postadoleszenten Gesellschaft und
zur »Senior Society« (Verzögerung des Erwachsenwerdens,
Veränderung der Bedeutung der Reife)
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der Trend zur vollen Emanzipation der Frauen, zur
Rollenunsicherheit der Männer u.a.m.
Als wirtschaftliche Trends lassen sich beispielsweise
erkennen:
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der Trend zur vernetzten Wirtschaft (e-Business)
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der Trend zu immer mehr Serviceworkern in der
entstehenden Dienstleistungsgesellschaft
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der Trend zu aktiv gemanagten Innovationen in
nahezu allen Bereichen der Wirtschaft
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der Trend zum systematischen Wissensmanagement
und zum lernenden Unternehmen
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der Trend zum Comeback der Älteren in die
Arbeitswelt
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der Trend zur Revitalisierung der Innenstädte
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der Trend zu immer mehr »globalen
Gastarbeitern«: hochqualifizierten Experten, die von Einsatz zu
Einsatz migrieren
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der Trend zu multikulturellen globalen
Unternehmensverbänden
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der Trend zum Ausgleich zwischen Arbeits- und
Privatleben
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der Trend zur Automatisierung physischer Prozesse
und der Geschäftstransaktionen u.a.m.
Industriestrukturelle Trends werden zum Beispiel sein:
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der Trend zu globalen Märkten und globalem
Wettbewerb
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der Trend zu neuen regionalen Kompetenzzentren
(à la Silicon Valley)
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der Trend zum immer zügigeren Durchlauf vom
innovativen Start-up, zum Venture-Unternehmen, zum Outperformer und
zum globalen Unternehmensverbund
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der Trend zu virtuellen Unternehmen, die aus
Wertschöpfungsnetzen mit unabhängigen Partnern an kostenoptimalen
Standorten oder mit stufenspezifischen economies of scale bestehen
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der Trend zur Dezentralisierung operativer
Entscheidungsbefugnisse
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der Trend zu zunehmendem Teleworking
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der Trend zur Informations- und Wissensindustrie
u.a.m.
Die Palette der ausgemachten Bedarfstrends ist besonders
schillernd und spekulativ, beispielsweise
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der Trend zum Widerstand gegen die »Speedgesellschaft«
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der Trend zur Erlebnis-Wirtschaft (kaufen als
Abenteuer und sinnliches Erlebnis)
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der Trend weg von industriellen Massenprodukten
zu individualisierten Angeboten
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der Trend zu Nostalgieprodukten und zu
Wohlfühlangeboten
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der Trend zur authentischen Kundenkommunikation
und zur Mund-zu-Mund-Werbung
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der Trend zum Lifestyle-Konsum und zu umfassenden
hochdifferenzierten Lifestyle-Markenkonzepten
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der Trend zu globalisierten Bedarfsstrukturen
-
der Trend zu mobilem Kommunikations- und
Interaktionsverhalten
-
der Trend zu Infotainment und Edutainment, zur
Kombination von Entertainment mit Informationsvermittlung und
Weiterbildung
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der Trend zum proaktiven Gesundheitsbewusstsein,
zu Selbst-Diagnose und Selbst-Medikation
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der Trend zum Body-Kult
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der Trend zur Spiritualität, zu Toleranz und zur
Abkehr von Materialismus
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der Trend zum Selbst-Empowerment und zur
Selbstverbesserung u.a.m.
Mit politischen Trends sind keine partei- und
machtpolitischen Entwicklungen gemeint, die vergleichsweise kurzlebig
sind, sondern gesellschaftspolitische Veränderungen und der Wandel im
Verhältnis Bürger-Staat, zum Beispiel
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der Trend zur liberalen Toleranz-Gesellschaft
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der Trend zur zunehmenden Dienstleistungsfunktion
des Staates
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der Trend zu neuen Gilden jenseits der
Gewerkschafts-Massenorganisationen
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der Trend zu mehr Bürgerrechten
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der Trend zu aktivierenden Sozialprogrammen
anstelle des passiven Sozialstaats
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der Trend zu mehr Bürger-Engagement
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der Trend zur Digitalisierung und Virtualisierung
der staatlichen und kommunalen Einrichtungen
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der Trend zur Markt-Liberalisierung
-
der Trend zur Bevölkerungsstabilisierung, das
heißt zur Verlangsamung des Wachstums der Erdbevölkerung.
Die Delphi-Umfrage
Die Delphi-Umfrage des Bundesministeriums für Bildung,
Wissenschaft, Forschung und Technologie, die 1998 durchgeführt wurde und
an der über 2000 Experten beteiligt waren, identifizierte
Innovationsfelder, in denen sich in Zukunft die entscheidende
wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung abspielen wird.
Innerhalb dieser Innovationsfelder wurden etwa eintausend Trends daraufhin
untersucht, wie schnell und mit welchen Auswirkungen sie sich vollziehen
werden.
Zu den wichtigsten Mega-Trends, die durch diese
Expertenbefragung erkannt wurden, gehören
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das Vordringen neuer innerbetrieblicher
Organisationsformen
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die Etablierung von Multimedia als Basistechnik
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die umfassende Nutzung mobiler breitbandiger
Kommunikation
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die Zunahme von Telearbeit und vernetzten
Unternehmen
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die zunehmende Bedeutung von Recycling und
nachhaltiger Landwirtschaft
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die Entlastung der Verkehrsströme durch
Kommunikationssysteme
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das Vordringen neuer Weiterbildungssysteme
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die Erschließung neuer Energiequellen und
-einsparpotenziale
-
die Globalisierung des Umweltmanagements.
Was ist hierunter im einzelnen zu verstehen? Die Aussagen
der Delphi-Studie lassen sich wie folgt zusammenfassen.
Neue innerbetriebliche Organisationsformen
Die Unternehmen werden in der nahen Zukunft verstärkt
miteinander kooperieren. Dies führt auch in Forschung und Entwicklung zu
Unternehmenskooperationen unter Einbezug von Kunden und Instituten
angesichts der zunehmenden Zeit- und Kostenintensität von
F&E-Projekten.
Nach allem, was uns die Experten sagen, wird die Bedeutung
der Mitarbeitenden steigen, indem selbständige, ganzheitliche
Verantwortungsbereiche eingerichtet werden, um ihre Identifikation mit den
sich verändernden Unternehmenszielen zu fördern. Deshalb wird die
Verantwortungsübernahme der Mitarbeitenden für definierte Teile von
Prozessketten ein wissenschaftlich fundiertes Managementziel der
Personalentwicklung sein. Die Identifikation mit einzelnen Projekten ist
für die Motivation von Mitarbeitern und Projektbeteiligten wichtiger als
die Identifikation mit dem Unternehmen und wird damit zum Problem des
Top-Managements. Diesen Entwicklungen entsprechend wird das
Entlohnungssystem angepasst, wobei für den aus dem Arbeitsergebnis
orientierten Lohnanteil nicht mehr nur die Individualleistung maßgeblich
ist, sondern die Gruppenleistung beziehungsweise das Betriebsergebnis
insgesamt.
In technischer Hinsicht wird die Mikrotechnik in den
Unternehmen immer mehr um sich greifen. Bauelemente, die Sensoren,
Controller und Aktuatoren integrieren, finden in der Mikromaschinentechnik
praktische Verwendung. Das wird die produzierenden Betriebe, aber auch
Kliniken und andere Dienstleister verändern. Die Experten schätzen, dass
das Bündel der genannten Visionen zwischen 2001 und2026realisiert sein
dürfte.
Multimedia als Alltagstechnik
Die Vernetzung durch multimediale Netzwerke eröffnet neue
Kreativitätspotenziale für die Lösung zukünftiger Herausforderungen.
Denn Kamera-Ausrüstungen für Multimedia-Anwendungen werden bald zur
Standardausrüstung von PCs gehören. Datennetze ermöglichen die sichere
Abwicklung rechtsverbindlicher Transaktionen durch
technisch-organisatorische Lösungen zur eindeutigen
Personenidentifikation und zur Datensicherheit. Dies bedeutet dann auch,
dass Auswahl und Kauf vieler Waren dank virtueller Realität und
Multimedia am PC möglich sind und die Lieferung oder Abholung unabhängig
von Öffnungszeiten erfolgen kann. Auch der Handel in Netzwerken wird weit
verbreitet sein, indem elektronische Abrechnungs- oder Geldsysteme genutzt
werden.
Nicht nur für Handel und Konsum eröffnen multimediale
Netzwerke völlig neue Möglichkeiten, sondern sie ermöglichen mit Hilfe
von Computersimulationen eine aktive Bürgerbeteiligung in behördlichen
Entscheidungsprozessen (Ämter, Gemeinderat etc.), zum Beispiel von
Bebauungs-Alternativen. Der gesamte Bauprozess wird in einem vernetzten (Tele-)Informationsverbund
unter Einbezug aller Beteiligten abgewickelt. Der Wetterbericht wird immer
verlässlicher, und unsere alltäglichen Entscheidungen, wie wir uns
kleiden und ob wir einen Schirm mitnehmen sollen, wird multimedial
unterstützt, denn Satellitendaten werden für die Ableitung
meteorologischer Basisparameter (Temperatur, Feuchte) in
Wettervorhersage-Modelle integriert. Die vernetzten Multimedia-Systeme
werden für 2002 bis 2026
erwartet.
Next Generation Internet
Ein Internet der nächsten Generation wird realisiert,
dessen Sicherheit hoch ist und das Informationen in Echtzeit übertragen
kann, so dass Telefonservice und die Übertragung bewegter Bilder möglich
sind. Die Mehrzahl der Privathaushalte sendet und empfängt deshalb
elektronische Post. Eine fortgeschrittene Breitbandverkabelung aller
Haushalte in dicht besiedelten Gebieten bildet die dafür notwendige
Infrastruktur (alles zusammen: 2003 bis 2009).
Telearbeit und vernetzte Unternehmen
Durch die Entwicklung von Multimedia-Kommunikation unter
Nutzung von Internet und Intranet ist allgemeine Büroarbeit zu Hause,
ausgenommen Besprechungen und Verhandlungen, weit verbreitet. So arbeiten
mit Hilfe von Telekommunikation 30 Prozent aller in Büros beschäftigten
Mitarbeiter an zwei von fünf Werktagen zu Hause. Die Telearbeit kommt
also zwischen 2005 und 2012 – nur nicht für alle beziehungsweise nicht
jeden Tag. Ferner werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben verteilt an
vielen räumlich voneinander getrennten Standorten komplementär
vorangetrieben. IuK-technische Lösungen ersetzen dabei direkte
Kommunikationsbeziehungen und ermöglichen die Zusammenführung der
einzelnen Teillösungen.
Die dominante Unternehmensform ist damit generell nicht
mehr durch einen festen Standort und durch feste Mitarbeiter
charakterisiert. Ihre Geschäftstätigkeit besteht vielmehr aus dem
Zusammenführen von vielfältigen Teilleistungen der Personen oder
spezialisierter Unternehmen – auch in Form neuer
Industrie-Hochschul-Forschungskooperationen – an verschiedenen
Standorten, die über Netze und einen gemeinsamen Wertschöpfungsprozess
miteinander verbunden sind.
Produktrecycling und nachhaltige Landwirtschaft
Mittelfristig (zwischen 2006 und 2013) kommt ein
»Ringen« um ökologisches Wirtschaften und um die Eindämmung globaler
Umweltprobleme auf uns zu. Dafür müssen die Funktionsmechanismen der
sozialen Marktwirtschaft ertüchtigt werden. Aber auch wichtige
Regulationsänderungen (»Re-Regulationen«) sind angedacht. Zum Beispiel
werden die Hersteller von langlebigen Gebrauchsgütern gesetzlich
verpflichtet, ihre Produkte nach Nutzungsende zurückzunehmen und zu
beseitigen, wodurch ein Recycling-System mit Planung, Produktion,
Einsammeln und Recycling beziehungsweise Re-Use Verbreitung findet, mit
dessen Hilfe ein fast vollständiger Stoffkreislauf entsteht.
Andererseits entwickeln sich neue technische
Möglichkeiten. So werden etwa satellitengestützte geographische
Informationssysteme operativ für die großräumige Bewirtschaftung des
Landschafts-Wasserhaushalts eingesetzt. Durch ein ganzheitliches
Verständnis der Kreisläufe der Biosphäre werden Formen der Land- und
Forstwirtschaft entwickelt, die es ermöglichen, höhere Ernteerträge bei
gleichzeitiger Schonung der Kreisläufe der Biosphäre zu erreichen. Die
nicht monetären Leistungen der Landwirte (z.B. Landschaftspflege) werden
bewertet und als produktionsunabhängiges Leistungsentgelt für die
Hälfte der landwirtschaftlichen Nutzfläche gewährt.
In globaler Hinsicht ist die Bevölkerungsexplosion ein
unüberschaubares Problem. Menschen wollen sich ernähren. Sie benötigen
Energie. Die Fachleute der Umfrage glauben, dass sozial und ethisch
akzeptierte Methoden zur Begrenzung des Bevölkerungswachstums breit
eingesetzt werden. Transgene Pflanzen mit verbessertem Spektrum der
Inhaltsstoffe werden für die Futtermittel- und Nahrungsmittelproduktion
verwendet, also gentechnische Lösungen angestrebt. Die Auswirkungen der
Rodung tropischer Regenwälder und der Ausdehnung der Wüsten auf das
Klima mit ihren Wechselwirkungen werden hinreichend geklärt.
Satellitengestützte Infomationssysteme liefern räumlich hochauflösende
Satelliten- und digitale Geobasisdaten für 70 bis 80 Prozent der
Landoberfläche, die wissenschaftlich frei zugänglich sind.
Entlastung der Verkehrsströme durch Kommunikationssysteme
Der berufsbedingte Mobilitätsbedarf wird wahrscheinlich
durch die Zunahme von Heimarbeitsplätzen um 20 Prozent reduziert. Auch
durch Teleworking und Videokonferenzen findet eine spürbare Substitution
statt. Durch die »Entmaterialisierung« einzelner Transportströme (z.B.
Rationalisierung und Bündelung von Güterverkehrsströmen,
Teledienstleistungen für klassische Versorgungsfunktionen privater
Haushalte) gelingt die Entkopplung der Wirtschafts- und
Verkehrsentwicklung, sprich, weiteres Wirtschaftswachstum kann ohne
Zunahme des Verkehrs erreicht werden (2007 bis 2014).
Neue Weiterbildungssysteme in Beruf und Alltag
Recherchen und Informationsfluss im Internet sowie in der
Kommunikation mit internationalen Bibliotheken und Datenbanken für
professionelle und private Zwecke machen mittelfristig bereits 50 Prozent
der Kommunikationsverbindungen aus. Virtuelle Weltuniversitäten und
Volkshochschulen sind weit verbreitet, die an vielen Orten die Aus- und
Weiterbildung der Bevölkerung zu Hause ermöglichen. Systeme zum Erwerb
von Multimedia-Informationen on demand liegen weltweit in jeder der
gängigsten Weltsprachen in Netzwerken dezentral bereit. Dasselbe gilt
auch für wissenschaftliche Information. Multimedia-Wörterbücher aller
Fächer werden allgemein verwendet, in denen man mit Buchstabeneingabe,
Stimme oder Bildern nachschlagen und Antworten erhalten kann.
Geordnet wird dies alles von Informationsdatenbanken, die
automatisch lernen. Aber auch die mündliche Informationsweitergabe
verbessert sich, denn ein automatisches Sprachübersetzungssystem im
Taschenformat wird in der Praxis verwendet, mit dem man sich ohne
Kenntnisse der Sprache des Gesprächspartners unterhalten kann. Dieses
kann insbesondere auf Reisen hilfreich sein.
Für die Mehrheit aller Arbeitnehmer ist die Nutzung von
Fort- und Weiterbildung mit Hilfe der Telekommunikation vollständig in
den Ablauf der beruflichen Arbeitszeit integriert. Unternehmen verfügen
über eigene Systeme des Wissens- und Erfahrungsmanagements, zu dem die
Mitarbeiter nach leicht verständlichen Strukturen Zugang haben und in
denen sie unterschiedliche Wissens- und Erfahrungselemente zu neuen
Erkenntnissen kombinieren können. Ein Wiederauffrischungs- und
Trainingssystem für die berufliche Entwicklungsplanung von Menschen
mittleren und höheren Alters wird allgemein eingerichtet werden, in
dessen Rahmen sie neue Fachkenntnisse und technische Qualifikationen
erwerben können. Deshalb führt die Bildung vermehrt zu individuellen
Qualifikationsbündeln statt zu allgemeingültigen Abschlüssen, welche
durch die Bildungsforschung in Inhalt und hierarchischer Zuordnung
festgelegt sind. Mit diesem Bündel an Visionen wird zwischen 2006 und
2014 gerechnet.
Neue Energiequellen und -einsparpotenziale
Die Entwicklung neuer Energietechniken braucht Weile.
Notwendige Strukturveränderungen bei der Energiebereitstellung vollziehen
sich langsam. Die Delphi-Experten unterstreichen ihren Konsensus über die
verstärkte Nutzung der Solarenergie, datieren Fortschritte aber ans Ende
des zweiten Jahrzehnts im 21. Jahrhundert (2013 bis 2023). Dann erst
überschreitet der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung
(ohne Wasserkraft) in Deutschland 10 Prozent (heute zirka 0,5 Prozent).
Auch werden dann Mehrschicht-Solarzellen, die einen Wirkungsgrad der
Energieumwandlung von mehr als 50 Prozent erreichen, in der Praxis
verwendet. Ebenfalls findet ein Verfahren, mit dem Wasser durch
Sonnenstrahlung dissoziiert wird, Anwendung. Solarthermisch angetriebene
Stirlingmotoren sind in sonnenreichen Ländern zur Stromerzeugung weit
verbreitet. Für netzgekoppelte photovoltaische Systeme werden
Systemkosten von weniger als 2000 EUR/kWp erreicht (heute: zirka 7500 EUR/kWp).
Aber auch Brennstoffzellen auf der Basis von
Feststoff-Polymeren mit Kraft-Wärme-Kopplung sind dann in Wohngebäuden
weit verbreitet. In Industrie- und Gewerbebetrieben werden dagegen
dezentrale Hochtemperatur-Brennstoffzellen-Anlagen zur gleichzeitigen
Erzeugung von Strom und Hochtemperaturwärme eingesetzt.
Neue Technik hilft Energie zu sparen. Aber auch darauf
werden wir noch fast zwei Jahrzehnte warten müssen. Viele neue Verfahren
zur Substitution heutiger energieintensiver Prozesse der
Grundstoffindustrie werden dann in der Praxis angewandt, so dass der
spezifische Energiebedarf der Grundstoffindustrie-Prozesse
durchschnittlich um ein Drittel gegenüber heute gesunken ist. Zu
erwähnen sind hier zum Beispiel endabmessungsnahes Stahl- und
Nichteisen-Metallgießen, Membrantechnik statt thermischer Trennverfahren,
formstabile
Anoden, Mikrowellen- und Impulstro-cknung. Der Luftverkehr in der
Europäischen Union wird durch hochleistungsfähige
Hochgeschwindigkeits-Verkehrsmittel zu 50 Prozent ersetzt – und zwar
durch Personen- und Güterverkehr. Die verkehrsbedingten Umweltbelastungen
in deutschen Städten werden durch siedlungsstrukturelle Veränderungen um
30 Prozent reduziert. Dabei wird zum Beispiel die bisherige Trennung von
Wohnen, Arbeiten und Einkaufen auf-gehoben.
Techniken für globales Umweltmanagement
Durch Ökosystemforschung im geschlossenen System
(Biosphäre) wird das Verständnis für das globale Ökosystem so
verbessert, dass globale Rahmenbe-dingungen für das Überleben der
Menschheit geschaffen werden. Um die Ausbreitung der Wüsten einzudämmen,
finden Techniken zur Begrünung der Wüstengebiete weltweit Verbreitung.
Mit Hilfe der Biotechnologie werden trockenheitsbeständige und
salzresistente landwirtschaftliche Nutzpflanzen entwi-ckelt, die auch an
sehr versalzungsgefähr-deten Bewässerungsstandorten dauerhaft hohe
Erträge liefern. Der Wasserverbrauch von Kulturpflanzen wird durch
Züchtung von Biomasse gesenkt. Agrarlandschaften – auch neu zu
entwickelnde in ehemaligen Wüsten und Polarkreis – werden von
speziellen Landschafts-Nutzungsbüros standortgerecht geplant und
kontrolliert. (Insgesamt wird dies im Zeitraum 2014 bis 2024 verwirklicht
sein).
Trendanalyse und Entwicklung von Szenarien
Angesichts der Fülle von Trends stellt sich die Frage:
»Was bedeuten sie für unser Unternehmen?« Die Antwort auf diese Frage
hängt offensichtlich von der Branche und von der Situation jedes
einzelnen Unternehmens ab.
Natürlich erlaubt die Trendanalyse nicht, die Zukunft
vorauszusagen, sie erlaubt nur, mögliche Zukunftsbilder auszumalen und
sich kritisch, vor allem selbstkritisch damit auseinanderzusetzen, um
traditionelle Denkschemata zu überwinden.
Die Entwicklungen – oder besser:
Entwicklungsmöglichkeiten –, die durch die verschiedenen, miteinander
in Wechselbeziehung stehenden Trends beschrieben werden, nennt man auch
»Szenarien«. Der Antwort auf die Frage »Was bedeuten die Trends für
mein Unternehmen?« kann der Unternehmer durch die Erarbeitung und
Durchdenkung von Szenarien seines Geschäftsfeldes näher kommen, die ihm
verständlich machen,
-
auf welche möglichen Umfeldentwicklungen er
sich gefasst machen muss und
-
welche Handlungsalternativen ihm zur Verfügung
stehen.
Wie entwickelt man diese Szenarien, die ja Bilder einer
möglichen zukünftigen Szenerie des interessierenden Geschäftsfelds sein
sollen? Am Anfang steht die Charakterisierung des Szenariofeldes in seinem
heutigen Zustand, das heißt die Beschreibung und Bewertung der
Schlüsselfaktoren des Markt- und Wettbewerbsgeschehens, der Produkt- und
Verfahrenstechnologien und der Ertragsperformance der Marktteilnehmer. Es
geht darum, die Schlüsselfaktoren zu identifizieren, für die sich
mögliche Entwicklungen anhand der vorliegenden Trends beschreiben lassen.
Wichtige Schlüsselfaktoren sind solche, deren Veränderung einen großen
Einfluss auf eine große Zahl anderer Schlüsselfaktoren hat.
Wenn die dominanten Schlüsselfaktoren des Szenariofeldes
identifiziert sind, dann müssen bekannte und denkbare Trends darauf
»abgeklopft« werden, ob und wie sie diese Schlüsselfaktoren verändern
würden. Dabei kann man bei einzelnen der Schlüsselfaktoren extreme oder
moderate Annahmen über die Veränderungsrichtung und -geschwindigkeit
machen, so dass unterschiedliche Szenarien entstehen, die man mit
Wahrscheinlichkeiten versehen kann.
Die Glaubwürdigkeit der Szenarien hängt davon ab, dass
die Veränderungen der unterschiedlichen Schlüsselfaktoren zueinander
passen.
Für die Ausgestaltung und Kommunikation der Szenarien
gibt es eine Reihe von Darstellungsformen:
-
Geschichten aus der Zukunft
Besonders geeignet für Marktszenarien, in denen zum Beispiel
beschrieben wird, wie sich ein Kunde im Jahr 2010 verhalten wird und
welche Produkte oder Leistungen er aus welchem Grund nachfragen wird
(»ein Tag im Leben des Kunden X«)
-
Reportage
Das fiktive Interview aus dem Jahr 2010 kann durch ein
Frage-Antwort-Spiel das Szenario in einer quasi-realen Darstellung
verdeutlichen und die wichtigsten Aspekte des Szenarios hervorheben
-
Präsentationen und
szenische Darstellungen
Die erarbeiteten Zukunftsbilder werden durch einen fiktiven
Repräsentanten des Jahres 2010 als Gegenwartsbeschreibung
vorgetragen und zur Diskussion gestellt oder durch Inszenierungen
vorgespielt.
Im Folgenden wird ein Szenario wiedergegeben, das im Jahr
1982 für das Jahr 2000 entwickelt wurde. 1982 gab es noch keine Laptops
und Notebooks, keine Mobiltelefongeräte, kein Internet und keine
digitalen Fotoapparate, alle diese Dinge waren noch nicht einmal am
Horizont erkennbar. Das damals entwickelte Szenario war ein Herantasten an
eine mögliche Welt der Konsumelektronik auf der Basis der 1982
erkennbaren Trends. Aus heutiger Sicht lassen sich einige Aspekte des
Szenarios bestätigen, andere sind in der dargestellten Form noch
Zukunftsmusik oder aber durch andere Entwicklungen verdrängt worden.
Entscheidend ist, dass das Unternehmen, das dieses
Szenario als eines von mehreren entwickeln ließ, daraus eine Reihe von
Maßnahmen ableitete, die ihm zu einer zukunftsweisenden Technologie- und
Produktstrategie verhalfen.
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