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- Volltext -
Deutschland-innovativ - Ein Informationsdienst im
Internet
von Klaus
Palme
Stichworte: Informationssuche
im Internet, Inhalt von Deutschland-innovativ,
Struktur des
Informationsdienstes: Eigene Informationssammlungen,
Übernahme externer
Informationen, Herstellung von Links zu anderen
Quellen, Gründe für die Nutzung des
Informationsdienstes, Zusammenfassung
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In diesem Beitrag
erfahren Sie:
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Wie der Informationsdienst Deutschland-innovativ
das Prinzip von Datenbankstrukturen nutzt und es mit den Möglichkeiten
des Internet verbindet,
-
welches Informationsangebot dem
Internet-Teilnehmer dort zum Thema Innovation zur Verfügung
gestellt wird,
-
wie der Informationsdienst
strukturiert ist und
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wie er für den Nutzer zu einer
unerlässlichen Quelle werden kann.
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Wer sich heute via Internet auf die Suche nach Informationen begibt,
wird bei den Ergebnissen selten über Quantität klagen können. Viel
schwieriger ist es, die gefundenen Informationen auszuwerten und
herauszufinden, ob sie auch qualitativ wertvoll sind und von einem seriösen
Anbieter stammen. Für Fragen rund um das Thema Innovation stellt das
Institut der deutschen Wirtschaft mit dem Informationsdienst
Deutschland-innovativ vor allem kleinen und mittleren Unternehmen Know-how
zur Verfügung, nutzt dabei seine Erfahrungen mit Datenbanken und verknüpft
diese mit den immensen Möglichkeiten, die das Internet bietet.
Die Informationssuche im
Internet
Das weltweite Internet bietet Informationen zu praktisch jedem
Thema. Dabei handelt es sich um Informationen aus unterschiedlichsten
Quellen, von der Privatperson bis hin zu wissenschaftlichen Einrichtungen
und Online-Datenbanken. Das Problem liegt allerdings darin, dass die
Informationsangebote recht »chaotisch« angeordnet sind. Dies bedeutet, dass
man zu Beginn der Suche nach einem bestimmten Thema vor der außerordentlichen
Schwierigkeit steht, die für das vorliegende Problem geeigneten
Informationen möglichst schnell und zielsicher zu finden. Zwar gibt es
bereits eine Fülle von sogenannten »Suchmaschinen«, bei denen man
Begriffe eingeben kann, die dann auf entsprechende Quellen hinweisen. Da
diese Suche durch die Anbieter von Suchmaschinen weitgehend automatisiert
erfolgt, kommt es jedoch oft zu einer Vielzahl von Informationen, die
entweder die Problemstellung nur ungenau behandeln oder gar nicht zu
gebrauchen sind.
Neuere Untersuchungen haben ergeben, dass diese Suchmaschinen in der Regel
zwischen 25 und 30 Prozent der tatsächlich vorhandenen Informationen
finden. Hinzu kommt, dass der Nutzer dieser Suchmaschinen häufig nicht
weiß, dass auch eine Verknüpfung mehrerer Begriffe möglich ist. Dabei können
Suchworte beispielsweise mit den Operatoren und, oder, nicht verknüpft
werden. So verringert sich die Fülle der Informationen, die bei ungenauen
Begriffen sonst gemeldet werden. Eine Und-Verbindung bedeutet, dass
bei der gesuchten Informationsquelle beide Begriffe vorkommen müssen,
eine Oder-Verbindung, dass einer der beiden Begriffe ausreicht, um
die Information als gültig zu kennzeichnen.
Die Einschätzung der Auskunft von Suchmaschinen ist auch dadurch
erschwert, dass bei den unterschiedlichen Suchmaschinen verschiedene
Suchkriterien zum Einsatz kommen. Diese reichen von der Suche auf der
Homepage bis zur Indexierung von Folgeseiten in mehreren Eindringtiefen.
Festzuhalten ist, dass Suchmaschinen bei komplexen eigenen Problemen häufig
wenig hilfreich sind. Die Mühe, teilweise seitenlange Quellen zu
durchforsten und daraus neue Suchworte abzuleiten, kann einen erheblichen
Zeitaufwand bedeuten. Hinzu kommt, dass die gefundenen Quellen bezüglich
ihrer Seriosität teilweise nicht einschätzbar sind.
Bevor das Internet mit seinem rasanten Wachstum diese Informationsquellen
erschloss, befanden sich elektronische Informationen wohl geordnet in
Datenbanken. Diese hatten eine konkrete Struktur, wurden von einem
Anbieter aufgebaut, laufend aktualisiert und gegen Entgelt nutzbar
gemacht. Diese Ordnung der elektronischen Information führte dazu, dass
man nach einer Einarbeitungsphase sehr schnell die Informationen bekam,
die für eigene Problemstellungen passend waren.
Die Ordnungssysteme der Datenbanken können jedoch im Internet nicht ohne
weiteres wiedergefunden werden, da jeder Anbieter eigene Wege geht. Daraus
resultieren die mitunter chaotischen Verhältnisse, wenn es um das Suchen
und Bewerten von Informationen geht. Auch die Qualitätsfrage spielt eine
Rolle: Wenn der Anbieter der Informationen nicht bekannt ist, kann es sich
auch um Nonsens oder Falschinformationen handeln.
Der Suchende steht also vor schwierigen Fragen:
Abb. 1: Homepage
Nach wie vor werden Online-Datenbanken entwickelt und aufgebaut und über
das Internet angeboten. Dies stellt heute technisch kein Problem mehr dar,
entspricht jedoch nicht mehr den Möglichkeiten, die das Internet bietet.
Deshalb ist das Institut der deutschen Wirtschaft aufgrund seiner
Erfahrung mit der Entwicklung von Datenbanken dazu übergegangen, das
Prinzip der Datenbankstruktur aufrecht zu erhalten, jedoch die
Internet-Technik voll zu integrieren. Daraus ist der Informationsdienst Deutschland-innovativ
entstanden. Dieser fügt sich einerseits einer Struktur, wie man sie früher
von Datenbanken kannte, nutzt andererseits aber die Möglichkeiten des
Internet mit verschiedenen Verknüpfungen und dem Hinweis auf andere
Informationssammlungen.
Inhalt von
Deutschland-innovativ
Ein Internet-Teilnehmer erhält bei dem Angebot von Deutschland-innovativ
alle Informationen, die innovative Produkte, Dienstleistungen, Prozesse,
Ansprechpartner, Beratungseinrichtungen und allgemeine Informationen
umfassen. Damit wurde ein Informationsangebot geschaffen, bei dem der
Bereich »Innovation« möglichst vollständig abgedeckt werden soll. Die
Nutzung ist kostenfrei. Der Informationsdienst gliedert sich, ähnlich wie
bei Datenbanken, in verschiedene Fachthemen (Abb. 1).
Beratung
Innovationsberatung kann man in zwei Bereiche gliedern:
Beide Bereiche werden bei diesem Fachthema aufgegriffen. Es gibt eine
Vielzahl von Informationsvermittlern, Unternehmensberatern,
Beratungsstellen, Technologieverwertern und Experten, die speziell auf dem
Gebiet der Innovation bei unterschiedlichsten Fragestellungen Hilfe
leisten. Auch die Partner des Projektes INSTI (Innovationsstimulierung der
deutschen Wirtschaft) verfügen über hervorragende Kenntnisse speziell
auf dem Gebiet der Innovation. Hinzu kommen Hinweise auf
Technologietransferstellen, regionale Kammern und Verbände, das deutsche
Patentamt, das europäische Patentamt, Einrichtungen wie die
Fraunhofer-Institute, die Steinbeis-Stiftung oder andere Internet-Dienste
wie beispielsweise »Bayern innovativ«. Die Beratungshinweise sollen den
Unternehmen die Möglichkeit geben, bei unzureichenden eigenen Kenntnissen
zum Thema »Innovation« kompetente Partner als Berater ansprechen zu
können. Zum Webangebot "Beratung".
Bildung
Hier findet man Weiterbildungsangebote, Seminare, Hinweise auf
Innovations-Trainer mit entsprechender Praxiserfahrung, Veranstaltungsübersichten,
eine Trainer-Börse, Hinweise auf Lehr- und Multimediaprogramme. Diese
Rubrik soll helfen, Qualifikationsverbesserungen bei Mitarbeitern und Führungskräften
im eigenen Unternehmen zu erreichen, um Innovationspotentiale stärker und
gezielter nutzen zu können. Jeder der genannten Punkte ist wiederum in
Einzelthemen untergliedert.
Zum Webangebot "Bildung".
INSTI-INTRA
Besonders interessant sind Hinweise auf spezielle Innovationstrainer
und deren Angebote. Um die eigene Innovationsfähigkeit im Unternehmen zu
steigern, wurde vom Institut der deutschen Wirtschaft unter dem Namen
INSTI-INTRA ein Angebot zum Thema Innovationstraining entwickelt, das fünf
Module umfasst:
-
Strategische Unternehmensführung,
-
Ideenfindung für Produkte und Prozesse,
-
Ideensicherung,
-
Produkt- und Prozessverbesserung und
-
Verhaltensstrategien und Persönlichkeitstraining.
Die Inhalte umfassen alle Punkte, die zur aktiven Gestaltung eines
Innovationsprozesses erforderlich sind. Das Unternehmen kann hier prüfen,
welche Mitarbeiter zu welchen Themen geschult werden sollen. Die ausgewählten
Trainer sind in der Praxis erprobt und haben bereits bewiesen, dass sie in
der Lage sind, insbesondere klein- und mittelständischen Betrieben zu
diesem Thema eine wirkungsvolle Ausbildung zu gewährleisten.
Electronic
Commerce
Für den Nutzer werden hier wertvolle Hinweise auf die
wichtigsten Themen gegeben:
Unterstützungsmöglichkeiten, Förderprogramme, Organisationsfragen,
Klassifizierungssysteme wie eCl@ass (vergleiche im Internet www.eclass.de)
und Trends.
Zum Webangebot "E-Commerce".
Existenzgründer
Dieser Bereich bietet wertvolle Tips für Existenzgründer. Neben der
eigentlichen Existenzgründerberatung gibt es zahlreiche Hinweise auf
regionale Anlaufstellen, auf Hochschulinitiativen und allgemeine
Informationen. Ein Marktplatz für gebrauchte Geräte und Maschinen soll
beim Aufbau des eigenen Unternehmens helfen, Kosten einzusparen.
Als Anreiz zur Existenzgründung gibt es auch Wettbewerbe, bei denen man
mit einer eigenen Idee für Dienstleistungen oder Produkte teilnehmen
kann. Außerdem werden Dienstleistungen für Existenzgründer aufgeführt,
bei denen Beratungsunternehmen ihre Art von Hilfestellung anbieten.
Firmen, die als Berater bei Deutschland-innovativ zum Thema
Existenzgründung genannt werden wollen, können eine Eintragung
veranlassen. Zum Webangebot "Existenzgründer".
Finanzierung
Innovative Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln ist eine Seite,
die Finanzierung eine andere. Wenn nicht die üblichen Sicherheiten
vorhanden sind, ist es sehr schwierig, von traditionell arbeitenden Banken
oder Sparkassen Finanzierungsmöglichkeiten zu erhalten. Zum Thema
Finanzierung finden Sie bei Deutschland-innovativ deshalb neben
Aktuellem und Wissenswertem Hinweise auf Förderprogramme, Angebote von
Banken und insbesondere auf Risikokapital. Speziell zu diesem Thema gibt
es viele Hinweise auf europäische Initiativen, bundesweite
Risikokapitalgesellschaften und -initiativen sowie
Unternehmensbeteiligungsagenturen. Auch eine Vielzahl von regionalen
Risikokapitalgesellschaften wird genannt; in jedem Bundesland gibt es
entsprechende Möglichkeiten.
Zum Webangebot "Finanzierung".
Firmenangebote
Hier werden besonders innovative Firmen in einem Branchenverzeichnis
genannt. Sie sind nach Zielgruppen oder Branchen gegliedert. Jedes
Unternehmen, das ein Interesse daran hat, eigene Produkte oder
Dienstleistungen als besonders innovativ herauszustellen, kann hier durch
Werbeeinträge seine Produkte oder Dienstleistungen vorstellen.
Zum Webangebot "Firmenangebote".
Forschung
Zahlreiche Literaturveröffentlichungen und Forschungsberichte zum Thema
»Innovation« liegen bereits vor. Auch Lehrstühle an Universitäten und
Fachhochschulen haben das Thema aufgegriffen. In Zukunft sollen ebenfalls
verstärkt Diplom- und Doktorarbeiten zum Thema erfasst werden. Das
gleiche gilt für Lehrprogramme und Multimedia-Anwendungen.
Zum Webangebot "Forschung".
Ideen
Unternehmen, die über Produkte verfügen, die bereits langjährig im
Einsatz sind, müssen rechtzeitig nach neuen Ideen Ausschau halten. Dies
kann man im eigenen Unternehmen forcieren, man kann jedoch auch zahlreiche
Ideensammlungen nutzen. Bei Deutschland-innovativ findet man unter
der Rubrik Ideen:
-
Hinweise auf Erfinderclubs in Deutschland,
-
eine Innovationsbörse, bei der speziell Angebote und Nachfrage
gespeichert werden,
-
Ideensammlungen, die aufgrund von Innovationspreisen entstanden
sind,
-
Erfahrungsaustausch über Neues,
-
attraktive Ideen und Patente sowie
-
Hinweise auf Innovationspreise.
Auch Einzelerfinder können diese Ideenbörse nutzen. Der Anwender kann
dann selbst entscheiden, ob er mit dem Anbieter der Idee Kontakt aufnehmen
will oder nicht.
Qualifizierte Summeries über Erfindungen bietet der Innovation Market.
Diese Sammlung von Ideen und die entsprechenden Links zu anderen
Ideensammlungen dürfte einmalig im Internet sein. Damit kann dem Wunsch
zahlreicher Unternehmen Rechnung getragen werden, neue Produkt- und
Dienstleistungsideen sehr schnell aufzufinden und zu prüfen, ob sie für
das eigene Produktspektrum und dessen Weiterentwicklung geeignet sind. Darüber
hinaus besteht die Möglichkeit, direkt mit den Entwicklern oder Erfindern
Kontakt aufzunehmen. Alle in diesem Bereich genannten Produktideen sind
bereits patentrechtlich geschützt. Die Darstellung ist allerdings sehr
unterschiedlich, je nachdem aus welcher Quelle die Informationen stammen.
Die Entscheidung über die Beurteilung der Qualität der Produkt- und
Dienstleistungsideen obliegt dem Nutzer (Abbildung 2 und 3).
Abb. 2: Ideensammlung
Abb. 3: Ideensammlung, Beispiel
Zum Webangebot "Ideen".
Literatur
Die Literaturdatenbank Prodis-innovativ enthält neueste
Informationen aus dem Bereich der Prozessinnovation. Tausende von
Informationen zur innovativen Arbeitsgestaltung werden angeboten,
Themenschwerpunkte sind:
-
Organisationsentwicklung und organisatorische Gestaltung,
-
Personalentwicklung,
-
technische/technologische Gestaltung,
-
ergonomische Gestaltung und
-
Fragen wie Führung, Arbeitsrecht und Arbeitssicherheit.
Die Datenbank ist voll retrievalfähig und wird laufend aktualisiert. Zum
Webangebot "Literatur".
Märkte
Für Unternehmen, die global agieren wollen, werden unter diesem Thema
aktuelle Informationen und Hintergründe dargestellt. Das Forum Märkte
ist in Kooperation mit »local global«, dem Magazin für Außenwirtschaft,
entstanden. Die Themen befassen sich mit der aktuellen Außenwirtschaft,
wobei tagesaktuell über neueste Entwicklungen und Trends bei der Erschließung
neuer Märkte berichtet wird. Europa-Info bietet Informationen aus
der EU, Business-Links und Hinweise auf Termine. Übersetzungsmöglichkeiten
runden das Thema ab.
Zum Webangebot "Märkte".
Termine
Unter dieser Rubrik findet man Hinweise auf Veranstaltungen zum Thema
Innovation, Vorträge und Seminare, Messen, Fernseh- und Hörfunksendungen.
Zum Webangebot "Termine".
Ihre Meinung
Zum Thema Innovation sind Foren eingerichtet worden, um dem Nutzer die Möglichkeit
zu geben, bestimmte Fragen zu diskutieren oder selbst Informationen zu
liefern. Diese sollen als Plattform zum Ideenaustausch, für spezielle
Fragen (beispielsweise Patent- und Rechtsfragen), für Tipps und zur
Diskussion von Themen des Monats dienen. Eine Hotline steht ebenfalls zur
Verfügung.
Zum Webangebot "Ihre
Meinung".
News
Pressemeldungen, Fachbücher, ein Pressespiegel und neueste Veröffentlichungen
sowie Hinweise auf besonders interessante Informationen sind unter News
zu erhalten. Sie werden laufend aktualisiert. Zum Webangebot "News".
Pfadfinder
Hier wird die Gliederung des Informationsdienstes dargestellt. Es soll dem
Nutzer dabei helfen, sich schnell einen Überblick über die erste und
zweite Ebene des Informationsdienstes zu verschaffen. Klickt man
beispielsweise das Feld Beratung an, werden die folgenden fünf
Zwischenüberschriften dargestellt:
-
Datenbanken und Verzeichnisse,
-
Links zu Beratungsstellen und Institutionen,
-
Regionale Beratungsstellen und Institutionen,
-
Patentwesen und
-
Beratung für Gründerinnen und Unternehmerinnen.
Man kann die aufgeführten Themen auch direkt anklicken und erhält
dann die entsprechende Information.
Zum Webangebot "Pfadfinder".
Volltextrecherche
Um trotz der Gliederung der Fachthemen auch generell nach bestimmten
Begriffen suchen zu können, kann eine Recherche durchgeführt werden. Ähnlich
wie bei einer Datenbank genügt es, einen oder mehrere Suchbegriffe -
gegebenenfalls verbunden mit und oder oder - einzugeben.
Dieser Suchdienst bezieht sich ausschließlich auf den Informationsdienst Deutschland-innovativ.
Damit ist sichergestellt, dass die Treffermenge stark eingeengt ist und
der Benutzer in der Regel direkt die entsprechenden Informationen erhält.
Sollten zu einem Problem überhaupt keine Informationen vorhanden sein,
kann die Hotline benutzt werden. Jeder Interessent ist aufgefordert,
Fragen zu stellen. Unsere Fachleute werden versuchen, sie schnellstmöglich
zu beantworten.
Jeder Betrieb, jedes Unternehmen, jeder Dienstleister kann gerne seine
Produkte und Dienstleistungen im Rahmen von Deutschland-innovativ
werbemäßig darstellen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, als
Sponsor ganze Themengebiete zu begleiten und zu unterstützen. Damit wird
das eigene Unternehmen als besonders innovativ herausgestellt.
Zum Webangebot "Volltextrecherche".
Struktur des
Informationsdienstes
Der Informationsdienst ist in seiner Struktur vergleichbar mit der
Strukturierung einer Datenbank, jedoch voll auf die Möglichkeiten des
Internet gestützt. Die Inhalte werden auf drei Arten erfasst:
-
eigene Informationssammlungen,
-
Übernahme externer Informationen und
-
Herstellung von Verbindungen (Links) zu anderen Quellen.
Eigene Informationssammlungen
Informationen werden in Form von Listen (Adresslisten) angeboten, oder sie
sind voll funktionsfähige Datenbanken mit Retrieval-Funktionen. Als
Beispiel kann hier die Datenbank
Prodis-innovativ genannt werden,
die wichtige Informationen zur Prozeßinnovation enthält. Aber auch die
INSTI-Partner als Berater zum Thema »Innovation« sind mit ihren
Angeboten als Datenbank sehr differenziert erfasst. Die Retrieval-Möglichkeiten
entsprechen denen bei üblichen Online-Datenbanken. Diese
Informationssammlungen sind ausschließlich beim Institut der deutschen
Wirtschaft vorhanden und werden über Deutschland-innovativ
kostenfrei angeboten.
Übernahme
externer Informationen
Sofern Informationen nicht elektronisch erhältlich sind, jedoch für das
Thema »Innovation« eine gewisse Relevanz besitzen, werden sie in
Abstimmung mit den Informationslieferanten elektronisch erfasst und
wiederum in Listenform oder in Datenbanken aufbereitet. Ein Beispiel hierfür
sind die Ideensammlungen, die aufgrund von Ausschreibungen bei
Innovationspreisen entstehen. Bekanntlich gibt es in Deutschland eine
Vielzahl von Innovationspreisen, von über 400 ist bereits die Rede.
Dabei ist der Ablauf immer in etwa gleich: Aufgrund von
Ausschreibungsbedingungen werden von den gemeldeten neuen Ideen diejenigen
ausgewählt, die besonders chancenreich sind. Eine Jury, meistens durch
hochkarätige Fachleute besetzt, wertet die Angebote aus und kürt daraus
einen oder mehrere Gewinner. Danach werden im Rahmen einer regionalen oder
bundesweiten Veranstaltung die Gewinner der Öffentlichkeit bekannt
gegeben. Nach Abschluss der Veranstaltung erhalten die Gewinner ihre
Preise, weitere Folgemaßnahmen werden jedoch nicht getroffen. Dies
bedeutet letztlich, dass die bereits durch die Jury ausgewerteten
hochwertigen Patent- und Erfindungsvorschläge wieder verschwinden. Sie
werden nirgends erfasst, selbst die Preisträger bleiben sich selbst überlassen.
Deutschland-innovativ stellt vorhandenes
Potential zur Verfügung
Hier greift der Informationsdienst ein und sammelt bereits seit Jahren
die Innovationsvorschläge, sofern die Veranstalter bereit sind, die
entsprechenden Angaben zu liefern. Diese Ideen werden dann in der
Ideensammlung nach Themenbereichen gegliedert und der Öffentlichkeit für
lange Zeit angeboten, ohne dass für die Erfinder oder Betriebe Kosten
entstehen. Es ist bekannt, dass neue Ideen häufig sehr lange Zeiträume
brauchen, um weiterentwickelt zu werden. Niemand kann sagen, wie lange
eine Idee angeboten werden muss, bevor sie einen Interessenten findet. Da
das Internet die Möglichkeit bietet, diese Informationen sehr preiswert
zur Verfügung zu stellen, wurde bei Deutschland-innovativ
beschlossen, diese Ideensammlungen exklusiv über mehrere Jahre aufrecht
zu erhalten. Sie werden laufend aktualisiert. Durch die Angabe der
Informationsquelle ist die Art der Information und der Qualitätsstandard
erkennbar. Es leuchtet ein, dass Selbsteinträge von Erfindern anders
einzuschätzen sind als prämierte Ideen von Innovationspreisen.
Herstellung
von Verbindungen (Links) zu anderen Quellen
Es wäre völlig unsinnig, im Internet bereits vorhandene Informationen zu
kopieren und nochmals anzubieten. Dies dürfte auch in der Regel rechtlich
nicht zulässig sein. Es ist jedoch üblich, im Internet Verbindungen
durch sogenannte »Links« zu anderen Quellen herzustellen, um damit dem
Besucher die Möglichkeit zu geben, diese Informationsquellen für sich zu
nutzen. Wenn man im Internet anfängt zu suchen (surfen), stößt man häufig
auf Verbindungen, die letztendlich für das eigene Problem nutzlos sind.
Deshalb werden bei Deutschland-innovativ alle Links mit Kommentaren
versehen, aus denen der Benutzer erkennen kann, was er als Information zu
erwarten hat.
Ein weiteres Merkmal dieser Verbindungen besteht darin, dass laufend alle
Links überprüft werden, ob sie noch bestehen. Die rasche Veränderung
und der Wandel im Internet führen nämlich dazu, dass Verbindungen zu
anderen Informationssammlungen sich häufig sehr schnell wieder verändern,
weil die Zieladresse sich ändert. Ohne eine Überprüfung dieser Links
und ihrer Zieladressen würde es sehr schnell zu zahlreichen
Fehlverbindungen kommen. Dies wird bei Deutschland-innovativ durch
die laufende Überprüfung weitgehend verhindert.
Das eigene Suchsystem
Neben den genannten drei inhaltlichen Informationsstrukturen werden
die Themengebiete als Fachthemen und danach wieder als Einzelthemen
gegliedert wiedergegeben. Wenn die fachliche Struktur nicht zum Erfolg führt,
kann man auch ein eigenes Suchsystem nutzen. Dieses System erfaßt alle
Begriffe innerhalb des Informationssystems und erlaubt eine
Volltextrecherche mit Logikverknüpfungen. Damit kann man auch ohne Rücksicht
auf die Fachthemen nach bestimmten Einzelbegriffen suchen.
Die Kommunikation mit den Nutzern
Sie wird dadurch ermöglicht, dass themenorientierte Foren zur Verfügung
stehen, die monatlich ein bestimmtes Innovationsthema aufgreifen und
diskutieren. Ein Gästebuch dient dazu, Meinungen einzuholen und Hinweise
zu erhalten, wie der Informationsdienst ausgebaut und verbessert werden
kann. Die direkte Email-Funktion zur Hotline wie zu einzelnen Fachthemen
ist selbstverständlich.
Gründe für die Nutzung
Der Informationsdienst richtet sich an klein- und mittelständische
Unternehmen, einzelne Personen, aber auch an leitende Mitarbeiter von Großunternehmen.
Wenn Unternehmen sich bei Deutschland-innovativ durch
Werbeeinblendungen oder die Darstellung eigener Produkte und
Dienstleistungen präsentieren wollen, erreichen sie folgendes:
Sie stellen ihre eigene Firma als besonders innovationsfreudig dar, da der
Informationsdienst generell unter diesem Thema steht. Unternehmen können
als Sponsoren bestimmte Themen unterstützen (z.B. »Bildung« oder »Erfinderclubs«),
wenn das Unternehmen diese Themenbereiche für besonders wichtig erachtet.
Daraus resultiert eine gezielte Imagepflege und eine Stärkung des
Firmenimages als ein besonders innovatives Unternehmen. Die Kontaktmöglichkeiten
zu Kunden über die Foren oder Email erzeugen auch eine Resonanz auf neue
Produktideen. Deutschland-innovativ lässt sich in diesem Sinne
auch als eine Art Testfeld für neue Produkte und Dienstleistungen nutzen.
Werbung für eigene Produkte
Es ist nicht sinnvoll, sämtliche eigenen Produkte bei Deutschland-innovativ
aufzuführen, vielmehr sollte das Unternehmen versuchen, seine besonders
innovativen Produkte einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Dies
bedeutet auch, dass in mehr oder weniger regelmäßigen Zeitabständen die
innovativen Produkte und Dienstleistungen durch neuere ersetzt werden
sollten. Die Werbung für eigene Produkte erschließt durch Deutschland-innovativ
gezielt neue Märkte und dient dazu, gegebenenfalls auch Zulieferer zu
gewinnen.
Die ständig steigenden Zugriffszahlen führen dazu, dass die Firmen, die
eigene innovative Produkte und Dienstleistungen ausführlich und kostengünstig
darstellen, dies weltweit tun. Dabei kann das Angebot langfristig platziert
werden. Gleichzeitig sollte nicht nur reine Werbung für Produkte, sondern
auch für das gesamte Unternehmen in einem innovativen Umfeld stattfinden.
Kontaktaufnahme
Unternehmen, die den beschriebenen Informationsdienst für eigene
Zwecke nutzen wollen, erreichen dies am einfachsten durch eine
Kontaktaufnahme über Email: [email protected].
Der Informationsdienst ist erreichbar unter: www.deutschland-innovativ.de
(abgekürzt: www.dein.de)
Ansprechpartner:
Prof.Dr.Klaus Palme, Tel.: 0221-3 76 55-10, Fax: 0221-3 76 55-56, E-Mail: [email protected]
Dipl.-Ing. Thomas Einsporn, Tel.: 0221-3 76 55-16, Fax: 0221-3 76 55
56, E-Mail: [email protected]
Anschrift:
Edition agrippa gmbH - ea/Bereich »Deutschland-innovativ«,
Gustav-Heinemann-Ufer 84-88, 50968 Köln
Zusammenfassung
Die langjährigen Erfahrungen, die das Institut der deutschen
Wirtschaft mit der Entwicklung von Datenbanken hat, haben dazu geführt, dass
mit der Strukturierung des Themas »Innovation« (Produkt und
Dienstleistung) ein Fachgebiet aufgegriffen wurde, das für die
unternehmerische Wirtschaft von höchster Zukunftsbedeutung ist.
Mit der Gestaltung des Informationsdienstes Deutschland-innovativ wird
der Versuch unternommen, das Thema im Internet zu präsentieren, es für
potentielle Kunden und Nutzer gut auffindbar zu gestalten und dann den
Benutzer weitgehend problemorientiert zu führen. Die konsequente Nutzung
der Internet-Technik führte dazu, dass unnötiger Erfassungsaufwand
entfallen konnte, Doppelarbeit vermieden wurde und gleichzeitig eine Fülle
von externen Informationen in das System mit eingebunden werden konnte.
Unternehmen, die Innovationsprozesse im eigenen Bereich aktiv gestalten
wollen, bekommen durch den Informationsdienst Antworten auf alle Fragen
zur Innovation, finden die verschiedenen Aspekte beschrieben - von der
Idee bis zum Produkt - erhalten wertvolle Informationen über Berater,
Hotlines, Finanzierungsmöglichkeiten, Bildungsveranstaltungen,
Tagestermine, Messen, Literatur und vieles mehr. Zudem können eigene
Ideen, Patente, Lizenzen kostenfrei platziert werden mit dem Ziel, einen
Partner zu finden, sei es für die Produktion oder für den Vertrieb. |