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22. Februar 2001

KMU zgern beim E-Business

(dt) Zwar sind die kleinen und mittelstndischen Unternehmen in Deutschland an der Einfhrung von E-Business in ihre Unternehmen interessiert, doch bei der Umsetzung zgern sie noch.

Dies ergab eine Befragung, die die Unternehmensberatung TA Telearbeit in Zusammenarbeit mit der rtlichen Industrie- und Handelskammer unter 80 Betrieben im Groraum Dortmund durchgefhrt hat. Rund 78 Prozent der KMU befassen sich schon mit den Mglichkeiten des elektronischen Geschftsverkehres.

Der grte Hemmschuh bei den Klein- und Mittelbetrieben ist nicht fehlendes Geld, sondern mangelndes Know-how. 65 Prozent der Befragten nannten fehlende Kenntnisse ber technische Lsungen als grtes Problem bei der Einfhrung von E-Business. Auch rechtliche Unsicherheiten hemmen bei jedem zweiten Unternehmen die E-Business-Aktivitten. Auf Platz Drei der Problemliste der KMU standen Sicherheitsbedenken, rund 49 Prozent nannten diesen Hinderungsgrund. Dagegen bereiten Kostenfragen nur jedem Vierten Probleme.

Insgesamt sieht die TA Telearbeit bei den Unternehmen jedoch die grundstzliche Bereitschaft zur Einfhrung von E-Business. 85 Prozent der Befragten erhoffen sich von ihr eine Verbesserung der Kommunikation und Zusammenarbeit mit Geschftspartnern und ebenso viele glauben, ihr Image aufbessern zu knnen.. Vier von Fnf der Dortmunder KMU sehen die Chance, ihre Absatzmrkte vergrern zu knnen. Auch die Verbesserung der Geschftsprozesse und eine Erhhung des Bekanntheitsgrades des Unternehmens wird von der Einfhrung von E-Business erwartet.

Die Befragung wurde im Rahmen des Projektes SeDEBA durchgefhrt. Es wird vom Land NRW und der Europischen Union gefrdert und will KMU ber die Mglichkeiten zur Einfhrung von E-Business-Anwendungen informieren und Vorgehensmodelle entwickeln.

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