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| [_private/nav-links.htm] | Online-Nachrichten 22. Februar 2001 Selbstheilende Folien (rl) Eine sich selbst reparierende Folie haben Wissenschaftler an der Universitt Illinois (USA) entwickelt. Einem Wissenschaftsteam um Scott White ist es laut dem Wissenschaftsmagazin "nature" gelungen, mit Hilfe eines Polymer-Kunststoffs die besonderen Eigenschaften der Haut nachzubilden, also die Selbstheilungskrfte der Natur zu simulieren.
Das Geheimnis der Folie, die genau wie echte Haut nach einer Beschdigung wieder zusammenwchst, liegt in ihrem Innenleben. Dieses besteht aus Mikrokaspeln, die wiederum mit "Heilgel" gefllt sind. Anwendungsgebiete fr die knstliche Haut gibt es viele, so die Forscher in Nature. Der Einsatz in der Humanmedizin als "Ersatzhaut" fr den Menschen liegt auf der Hand. Aber auch andere Branchen, wie die Satellitentechnologie, drften sich fr die Kunststofffolie interessieren. Denn gerade dort, wo ein Austausch von Oberflchen nicht ohne Weiteres mglich ist, bietet die sich selbst reparierende Haut eine kostensparende Alternative. Eine Einschrnkung gibt es jedoch: Polymer kann sich nur zu rund 75 Prozent wieder herstellen. Wie neu wird die Folie also nach schweren "Verletzungen" nicht mehr sein. Ein groer Vorteil ist jedoch, dass die Spannkraft der Folie der Selbst-Reparatur, die mittels Kapillarwirkung erfolgt, erhalten bleibt. White und seine Wissenschaftskollegen sind der berzeugung, dass die Polymerfolie die gesamte Kunststoffindustrie revolutionieren wird. Der Markt ist auf jeden Fall gro: Rund 20 Millionen Tonnen Folien kommen jhrlich in der Luftfahrt, in der Elektrotechnik und der Biomedizin zum Einsatz. Nchste Meldung: Nanotechnologie in der Medizin |