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| [_private/nav-links.htm] | Online-Nachrichten 8. Mrz 2001 Verstndige Haushaltsgerte (dt) Sptestens, wenn der neue Videorecorder oder die Digital-Kamera zum ersten Mal benutzt werden soll, folgt der Vorfreude auf das neu erstandene Produkt der Frust. Wie bedient man das Ding denn nun, fragt sich manch berforderter Neueigentmer.
Die Schnittstelle zwischen Mensch und Alltagstechnologie wirft immer wieder Probleme auf. Einige dieser Probleme lsen mchte das Leitprojekt EMBASSI "Elektronische Multimediale Bedien- und Service-Assistenz". Das von der Grundig AG und dem Fraunhofer Institut fr Graphische Datenverarbeitung (IGD) angefhrte Konsortium stellte auf der Fachtagung Mensch & Computer 2001 einige Beispiele vor. Dazu gehrt ein interaktiver Video-Wecker, der nicht nur die Fernsehnachrichten zeigt, sondern auch einen persnlichen Assistenten beinhaltet, der an dringende Termine erinnert und auf Sprachbefehl das Licht anschaltet oder die Jalousien ffnet. Auch im Auto macht sich EMBASSI ntzlich: Er verfolgt den Blick des Fahrers und kann ihn rechtzeitig warnen, falls er vom Verkehr abgelenkt ist. Das Autoradio lsst sich per Spracheingabe steuern. Ebenfalls auf der Fachtagung vorgestellt wird die individuelle EMBASSI-Benutzerfhrung. Sie merkt sich Eigenheiten des Nutzers, beispielsweise die Vorliebe fr Krimis und durchforstet das Internet nach aktuellen Fernseh-Programmen, um anschlieend interessante Filme vorzuschlagen. Ziel des Leitprojektes ist es ein ganzheitliches Assistenzkonzept zu entwickeln, das den Nutzer bei der Bedienung von Alltagstechnologie untersttzt. Dabei soll ein nutzerzentrierter Ansatz zugrunde gelegt werden. Der Anwender muss nicht erst lernen, auf welche Befehle das Gert gehorcht. Vielmehr versucht EMBASSI, die mglichen Wnsche des Nutzers vorweg zu nehmen. Will er beispielsweise um acht Uhr die Nachrichten, muss er nicht sagen, "Schalt den Fernseher ein und whle Kanal 1". Es reicht, wenn er seinen Wunsch nach Nachrichten mitteilt. Das EMBASSI-Projekt wird von einem Konsortium aus neunzehn Partnern getragen, von Unternehmen wie Grundig, Sony und Siemens sowie von Universitten und Forschungseinrichtungen. Es wurde vom Bundesministeriums fr Bildung und Forschung als Leitprojekt zur Mensch-Technik-Interaktion im Jahr 1999 gestartet und hat eine Laufzeit von vier Jahren. Nchste Meldung: Videokonferenzen mit hoher Qualitt |