| [_private/titel.htm] | ||
| [_private/nav-links.htm] | Online-Nachrichten 22. Mrz 2001 Energiesparende Farbe (he) Trotz moderner Bautechnik sind feuchte und schmutzige Fassaden sind oft nicht zu verhindern. Denn paradoxerweise werden gut isolierte Wnde leichter feucht als klassisches Mauerwerk. Grund: Die Isolierung behindert den Wrmeaustausch und sorgt so fr geringere Temperaturen der Fassadenoberflchen. Im Projekt "Innovative Fassadenbeschichtungen" entwickelten mehrere Fraunhofer-Institute Fassadenfarben mit Doppelwirkung: Sie sorgen dafr, dass Mauern weniger verschmutzen oder Schimmel ansetzen und reduzieren die Heizenergie um bis zu zehn Prozent.
Besonders in der nassen und kalten Jahreszeit kann die Luftfeuchtigkeit an den Wnden kondensieren - ein Nhrboden fr Pilze und Algen. Der Trick der neu entwickelten Farbe: Sie reduziert die Wrmeabstrahlung deutlich. So wird verhindert, dass die Wand schnell auskhlt und sich Tauwasser niederschlgt. Wie dies geschieht, erlutert Dr. Karl-Heinz Haas vom Fraunhofer-Institut fr Silicatforschung ISC in Wrzburg: "Die Farben enthalten spezielle Pigmente, die einen sehr hohen Anteil der Wrmestrahlung reflektieren - bis zu siebzig Prozent. Die Bindemittel fr diese Pigmente mssen elastisch sein und drfen selbst keine Wrme aufnehmen. Besonders gut sind Hybridpolymere geeignet, eine wasserlsliche Mischung von organischen Polymeren und organisch modifizierten Silikaten". Wenn die Farbe getrocknet ist, wird sie zudem wasser- und schmutzabweisend. Ob in Innenrumen oder an Fassaden: Feuchtigkeit dringt schlechter ein, Schmutz und Mikroorganismen finden schwerer Halt und die Oberflchen bleiben lnger sauber. Als Pigmente nutzt man kommerziell erhltlichen Flitter aus Aluminium ebenso wie Glimmer oder keramische Hohlkugeln. Im Computer werden dann die Eigenschaften der unterschiedlichen Pigment-Bindemittel-Kombinationen berechnet. Ihre reflektierenden Fassadenfarben und das zugehrige Know-how bieten die Fraunhofer-Institute vom 3. bis 5. April auf der Messe "European Coatings Show" in Nrnberg an. Nchste Meldung: Mit KI gegen Handy-Diebe |