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5. April 2001

Neuer Werkstoff fr die Photovoltaik

(dt) Das 100.000-Dcher-Programm zur Ausrstung von Haushalten mit Solarenergie hat einen erheblichen Bedarf an Solarzellen geschaffen. Eine preiswertere Produktion von Solarzellen soll durch den Einsatz einer neuen Halbleiterverbindung mglich werden. Statt auf teure kristalline Silizium-Solarzellen setzen Jenaer Forscher auf Kupfer-Indium-Zinn-(CIS)Verbindungen.

"Wir haben bereits Dnnschichten aus solchem CIS hergestellt, die eine sehr homogene, geradezu optimale Materialstruktur besitzen und bei der Energiegewinnung in Photovoltaik-Anlagen einen sehr hohen Wirkungsgrad ermglichen werden", verrt Prof. Dr. Wolfgang Witthuhn von der Friedrich-Schiller-Universitt , der zusammen mit mittelstndischen Thringer Firmen und der TU Ilmenau an dem Werkstoff arbeitet.

Ein wesentlichen Vorteil der CIS-Verbindungen sieht Witthuhn in der industriellen Produktion. Whrend herkmmliche Silizium-Zellen aufwndige Reinigungs- und Herstellungsverfahren erfordern, kommen beim CIS einfache, bereits bewhrte Beschichtungstechnologien zur Anwendung. Damit sei diese Technologie sehr preiswert und umweltfreundlich. Zudem wird fr den Photovoltaik-Prozess eine nur wenige Mikrometer dnne Schicht bentigt, eine bliche Silizium-Zelle ist hundertmal dicker.

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