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| [_private/nav-links.htm] | Online-Nachrichten 23. August 2001 Computerkapazitt als Dienstleistung (he) Firmeneigene Rechenzentren sind jeweils nach dem Maximalbedarf an Rechenleistung bemessen, der von ihnen abgerufen wird. Die meiste Zeit aber fahren die teuren Computer nicht Volllast, ihre Kapazitten liegen brach. Als Alternative will IBM innerhalb der nchsten Jahre Rechnerleistung als Service fr Unternehmen und Institutionen zur Verfgung stellen. Diese kann dann je nach Bedarf abgerufen werden und wird etwa wie Strom aus der Steckdose gemessen und bezahlt.
Speicherkapazitt wird bereits heute von vielen Firmen Online angeboten. Die Ablage von Daten im Internet gegen Gebhren ist eine Alternative zum Vorhalten von eigenen grodimensionierten Speichermedien. Mit der Dienstleistung Rechnerkapazitt will IBM Neuland betreten. Zwar bieten Firmen wie Entropia Inc. aus San Diego auch jetzt schon Computerleistung an, indem sie von Internetnutzern freie Power kaufen und diese dann weitervermitteln. IBM jedoch will nicht Makler sein, sondern selbst die Hardware bereitstellen. Dafr will das Unternehmen in den nchsten mindestens fnf Jahren rund 4 Milliarden Dollar in den Aufbau der Rechnerparks bereitstellen. In der Praxis soll das Geschft dann so aussehen. Eine Firma schafft sich nur ein Rechenzentrum an, das auf den Normalbedarf zugeschnitten ist. In Spitzenzeiten bernimmt dann IBM ber schnelle Datenverbindungen und rechnet die abgefragte Leistung ab. Aufgrund der Zeitverschiebungen zwischen den Zeitzonen der Erde knnen die IBM-Computer immer in etwa auf dem gleichen Auslastungsniveau laufen. Die dazu notwendige Technologie wird bereits von verschiedenen Forschungseinrichtungen wie dem CERN in Genf verwendet. Einrichtungen dieser Art greifen allerdings beim Datentransport nicht auf das Internet zurck, sondern verfgen ber eigene Netze. In der Frage der schnellen Kommunikationsleitungen sieht IBM daher zur Zeit auch noch das Nadelhr, das es zu berwinden gilt. Nchste Meldung: TeraGrid soll Forschung revolutionieren |