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Das innovative Unternehmen

  
Das innovative Unternehmen
Hrsg.: Barske, Gerybadze, 
Hünninghausen, Sommerlatte
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auf CD-ROM
über 2.700 Seiten
ISBN 3-936608-10-5
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24. Januar 2002

Mit Rail & Mail ins Internet

(he) Eine preiswerte Alternative zum mobilen Surfen im Internet präsentiert die Deutsche Bahn demnächst in ihren Zügen. Statt selbst über Laptop und Mobiltelefon mit hohen Gebühren ins Netz zu gehen, soll das jetzt vorgestellte Verfahren über einen zuginternen Server den Zugang ins Web ermöglichen.

Als Kooperationspartner hat die Deutsche Bahn den US-Giganten Microsoft mit ins Boot, oder besser mit in den Zug, geholt. Gemeinsam präsentierten die beiden Firmenchefs Steve Ballmer und Hartmut Mehdorn jüngst ihr System Rail & Mail.

Dieses basiert auf einem drahtlosen Netzwerk innerhalb des Zuges, das man mit Hilfe des eigenen Laptops nutzen kann. Voraussetzung ist eine Netzwerkkarte, die man kaufen oder beim Bordpersonal leihen kann. Danach ist man Online im zuginternen Netz.

Der Server im Zug wird bei jedem Stopp in einem Bahnhof per Funk mit dem dort stationierten lokalen Rechner aufnehmen. Der wiederum ist über ein Hochgeschwindigkeitsnetz mit dem eigentlichen Internet verbunden. Das spart Kosten für teure GSM-Verbindungen.

Größter Nachteil des Systems ist jedoch seine Begrenztheit. Nur die auf dem Zugserver befindlichen Daten können abgerufen werden. Und diese werden auch nur gelegentlich aktualisiert. E-Mails immerhin kann man mit leichter Verzögerung bei jedem fahrplanmäßigen Halt verschicken oder empfangen.

Die Inhalte des Zuginternets - Fahrplanauskünfte und News - werden im wesentlichen von der Bahn und Microsoft bereit gestellt. Aber auch Filme sollen abrufbar sein und Informationen von angeschlossenen Partnerunternehmen wie CNN und Handelsblatt. Für Eisenbahnfans ist es sicher ein besonderer Clou durch die Bordkamera die Strecke aus der Perspektive des Lokomotivführers zu betrachten.

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