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Das innovative Unternehmen

  
Das innovative Unternehmen
Hrsg.: Barske, Gerybadze, 
Hünninghausen, Sommerlatte
Digitale Fachbibliothek
auf CD-ROM
über 2.700 Seiten
ISBN 3-936608-10-5
EUR 196,04 (inkl. MwSt. und Versandkosten)
 

4 Ergänzungen jährlich
je EUR 44,08 (inkl. MwSt. und Versandkosten)
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Meldungen 2001

Meldungen vom 13. Dezember 2001

Billion-Computer im Wassertropfen: Israelische Wissenschaftler haben aus biologischen Molekülen einen winzigen Nanorechner konstruiert. In der Medizin sind zahlreiche Einsatzmöglichkeiten denkbar.
Autonome Fensterreiniger für die Fassade: Das Fraunhofer Institut entwickelt kleine Putzroboter, die große Fassadenflächen selbständig reinigen können. Auch ein Prototyp für den Einsatz in der Privatwohnung existiert bereits.
Wasserstoff direkt aus Sonnenlicht: Japanische Wissenschaftler entwickeln eine neue Methode zur Herstellung von Wasserstoff. Dabei nahmen sie sich die Photosynthese von Pflanzen als Vorbild.
Fabrikhallenplanung mit VR-Methoden: An der Technischen Universität Clausthal steht seit kurzem eine zehn Meter lange und fast drei Meter hohe Großprojektionsanlage zur Erzeugung von Virtueller Realität. Wirtschaft und Uni arbeiten hier Hand in Hand bei der Planung von Produktionsanlagen.
Verstehen Sie Hündisch?: Ein japanisches Übersetzungsgerät soll helfen, die Sprache der Hunde zu verstehen. Ab dem Frühjahr ist die innovative Wundermaschine für rund 120 Euro im Fachhandel zu kaufen.


Meldungen vom 29. November 2001

Mehr Präzision durch heißes Licht: Auf der EuroMold stellt das Fraunhofer-Institut ein hochpräzises Polierverfahren für den Werkzeug und Formenbau vor.
Blauer Laser für Super-DVD: Matsushita stellte einen Prototyp vor, mit dem sich zehnmal mehr Daten auf eine DVD brennen lassen.
Intelligente Heckleuchten für Autos: Weniger Unfälle auf den Straßen verspricht der Einsatz neuartiger Rückleuchten, die u.a. in der Lage sind, Gefahrensituationen schneller anzuzeigen.
Bandagen für Bauwerke aus Beton: Aus den USA kommt ein flexibles und gegen Umwelteinflüsse beständiges Material, mit dem sich Bauten preiswerter und schneller sanieren lassen.
Roboter führt durch Ausstellungen: Der Museumsroboter "Tourbot" ist eine deutsch-griechische Gemeinschaftsentwicklung. Im Deutschen Museum Bonn erlebte die niedliche High-Tech-Maschine jetzt ihre Premiere.


Meldungen vom 15. November 2001

Expertensuche leicht gemacht: Das Fraunhofer-Institut hat ein neues Informationsportal für das effektive Wissensmanagement entwickelt. XperT soll helfen, in Unternehmen schneller an interne Informationen zu kommen.
Wasserstoff treibt Flugzeuge an: 35 Unternehmen und Institute entwickeln unter Führung von Airbus den Flugzeugmotor der Zukunft. In zehn Jahren soll der Jet in die Luft gehen.
Wenn Kunststoffe leiten: Faltbare PC-Monitore und hyperschnelle Quantencomputer könnten schon bald Wirklichkeit werden mit Hilfe von Halbleitern aus Plastik. Der preiswerte und flexible Werkstoff besitzt offenbar außerordentliche Fähigkeiten.
Die "Zero Emission Engine": Mit der modernsten "Dampfmaschine" der Welt haben Berliner und Erlanger Forscher eine echte Alternative zum konventionellen Verbrennungsmotor entwickelt. Herz der Maschine ist ein Porenbrenner.
Revolution der Wasserqualitätskontrolle: Mit dem Aqua-Chip lassen sich Erreger in Bade- und Trinkwasser schnell und sicher identifizieren. Das Gerät kann Millionen Menschen vor Infektion und Krankheit bewahren.


Meldungen vom 31. Oktober 2001

Europa hinter USA und Japan: Bei Patentanmeldungen und bei Forschung und Entwicklung hat die EU noch Nachholbedarf. Bis 2010 will man aber den Vorsprung der großen Konkurrenten aufholen.
Iriskontrolle bringt mehr Sicherheit: Am Amsterdamer Flughafen Schiphol hat eine neue Ära in der Sicherheitskontrolle begonnen. Ab sofort überprüfen Iris-Scanner die Identität von Passagieren.
Stabiles Stromnetz dank Windturbinen: Bisher mussten konventionelle Kraftwerke die Spannungsschwankungen von Stromerzeugern aus regenerativer Energie ausgleichen. Niederländische Forscher beweisen, dass dies die Windkraftanlagen auch selbst übernehmen können.
Kleben mit Ultraschall: In Dresden entwickeln "Holzforscher" ein neues Verfahren zum Verkleben von Massivholzplatten und anderen Materialien. Profitieren soll davon vor allem der Mittelstand.
Vom Streuner zum Klon: Ein amerikanischer Millionär hat Biologen der Texas A&M University beauftragt, einen Straßenhund zu klonen. Die erhoffen sich davon Grundlagenwissen, das sie befähigt demnächst perfekte Blinden- oder Rettungshunde zu replizieren.


Meldungen vom 18. Oktober 2001

Hightech boomt weiter: Die IT-Beratungsfirma Gartner stellte jetzt ihre Prognosen für die nächsten zehn Jahre vor. Optimismus ist angesagt.
Flotter Datentransfer über Glasfaser: Wissenschaftler der Uni Paderborn verdoppeln Übertragungskapazität von Glasfasern. Downloads könnten so schneller, Telefonate billiger werden.
"Cold Spray": Das Beschichten mit Hilfe überschallschneller Sprühmaschinen verheißt eine Revolution in der Materialtechnik. Amerikanische Ingenieure haben das Verfahren entwickelt.
Clevere Chips: Mit Mikroprozessoren, die sich automatisch den an sie gestellten Anforderungen anpassen können, sollen Computer schon sehr bald leistungsfähiger und flexibler gemacht werden.
Papier reinigt die Raumluft: Japan hat in Sachen Umwelt mehr zu bieten als die sture Verweigerungshaltung, die das Land vor ein paar Monaten auf der Weltklimakonferenz zeigte. Photokatalyse mit Titandioxid könnte Umweltprobleme zu Hause lindern helfen.
Entsorger verwertet Frittenfett: Der diesjährige Umweltpreis der E.ON.Engineering GmbH geht an eine Diplomarbeit zur Wiederverwertung von Fetten.


Meldungen vom 4. Oktober 2001

Kritische Patente: In den USA werden Patente auf Software und Geschäftsideen häufig strategisch eingesetzt, um Wettbewerbsvorteile auszuspielen. Die Gerichte dort heißen es – zum Schaden der Innovationsfähigkeit - gut. Auch hierzulande tendiert die Rechtsprechung immer häufiger dazu, Softwarepatente abzusegnen.
Marktchancen für die Postpaid Calling Card: So richtig in waren sie nie in Deutschland, die so genannten Postpaid Calling Cards. Welche Marktchancen sie in Zukunft haben könnten, untersuchte nun eine Studie.
E-Procurement steckt noch in den Kinderschuhen: Zwar tun sich die meisten Behörden beim Thema E-Procurement immer noch schwer. Doch die Bereitschaft zur Mittelbeschaffung auf dem elektronischen Weg wächst. Das hat jetzt eine Studie der KMPG Consulting AG herausgefunden.
Ganzheitliches Content-Management: Ein umfangreiches Content-Management-System soll für den richtigen Überblick in der betriebsinternen Dateienflut sorgen. Marktgängige Einzellösungen wurden in einem ganzheitlichen Dateimanagementsystem integriert.
Preisverdächtige Internet-Innovationen: Kleine und mittelständische Unternehmen sind aufgerufen, sich für den Deutschen Internetpreis 2002 zu bewerben. Die besten Ideen werden im Juni nächsten Jahres prämiert.


Meldungen vom 20. September 2001

Schluss mit dem Stau-Frust: Ein neuer Weckdienst will dem Stau-Frust auf Deutschlands Straßen ein Ende machen. Ein Frühwarnsystem sagt Berufspendlern, auf welchen Straßen Staugefahr droht und wann die beste Zeit ist, um dem Stau zu entkommen.
Mit der APO lernen: Ein grundsätzlich neuer Ansatz will das "Learning-on-the-job" verbessern. Die "arbeitsprozessorientierte Weiterbildung" soll dem Lernenden zu jeder Zeit die erforderlichen Informationen bereit stellen, die er in der jeweiligen Projektsituation benötigt.
Zuwachs bei Personalisierungstechnologie: Vervierfachen soll sich der Markt für Personalisierungstechnologien bis zum Jahr 2006. Motor des Zuwachses ist die zunehmende Verbreitung von kabellosen Anwendungen und des interaktiven Fernsehens.
Mobil mit Internet-Inside:  Die Internet Inside Technologie bringt das Internet in mobile Anwendungen. Sie eignet sich für persönliche digitale Assistenten ebenso wie beim Kundengespräch.
Umfrage: Wissensmanagement in der Praxis: Wissensmanagement hat sich als fester Bestandteil der Unternehmenspraxis etabliert. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer Umfrage des Kölner e-Management-Instituts unter 138 Unternehmen.


Meldungen vom 6. September 2001

Die Firewall wird sicherer: Zusätzliche Software überprüft verschlüsselte Daten auf Viren und sorgt so für höhere Sicherheit beim Email-Empfang.
Störsender gegen Handygeklingel: Spezielle Störsender sind in der Lage, den Empfang von Anrufen auf das Mobiltelefon zu unterdrücken oder den Klingelton zu dämpfen.
DNA-Test für den Autolack: Biomarker sollen zukünftig in Produkten als fälschungssichere Seriennummer dienen. Bei der Beweissicherung nach der Fahrerflucht könnten sie ebenso helfen wie bei der Qualitätssicherung von Lebensmitteln.
Meilenstein mit Supraleitung: Im Kernforschungszentrum Karlsruhe wurde jetzt ein neuer Weltrekord aufgestellt für Stromfluss in Supraleitermagneten. Rund 80.000 Ampere bewältigt die Magnetspule verlustfrei.
Ihre Meinung zählt: Jetzt sind Sie gefragt. Nehmen Sie teil an unserer schnellen 3-Minuten-Umfrage über unser Online-Angebot und sagen Sie uns, was Sie denken. Als Dankeschön verlosen wir einen Sachpreis.


Meldungen vom 23. August 2001

 Curl" macht das Surfen schneller und komfortabler: Eine neue Internetprogrammiersprache aus den USA könnte die Nachfolgerin von HTML werden, das an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit stößt.
Ihre Meinung zählt: Jetzt sind Sie gefragt. Nehmen Sie teil an unserer schnellen 3-Minuten-Umfrage über unser Online-Angebot und sagen Sie uns, was Sie denken. Als Dankeschön verlosen wir einen Sachpreis.
Darauf hat die Sportartikel-Industrie gewartet: Studenten der Fachhochschule Nürnberg entwickelten eine Prüfanlage, mit der Tischtennisschläger nach objektiven Qualitätskriterien geprüft werden können.
Wenn Rudi Carrell bei mir Zuhause anruft: Computerstimmen, die dem menschlichen Original täuschend ähnlich sind, verspricht die Technologie "Natural Voices", die AT&T auf den Markt gebracht hat.
Computerkapazität als Dienstleistung: Um auch in Spitzenzeiten genügend Rechnerleistung zur Verfügung zu haben, können Firmen demnächst bei IBM Kapazitäten wie Strom aus der Steckdose einkaufen.
TeraGrid soll Forschung revolutionieren: Ein Netzwerk aus Supercomputern wird alle bisherigen Mega-Rechner klein aussehen lassen. Im Sommer 2002 geht’s los.


Meldungen vom 9. August 2001

Gute Aussichten für Spracherkennung: Noch steckt der Markt für Spracherkennung in den Kinderschuhen. Doch schon in vier Jahren sollen 1,7 Milliarden Dollar umgesetzt werden. Vor allem kleine Firmen drängen mit ihren Entwicklungen in dieses neue Segment.
Produkte, Prozesse, Dienstleistungen: Von der Sicherung internationaler Domain-Rechte über virtuelle Unternehmen bis zur Seed-Finanzierung von KMU spannt sich der Bogen der aktuellen Folgelieferung von "Das innovative Unternehmen".
Elektrischer Lastesel: Schwere Lasten über enge Treppen oder lange Strecken zu tragen, ist Knochenarbeit. Ein patentes Gerät nimmt dem Träger jetzt die Last.
Mikroteile in Serie: Der Spritzguss mit Metallpulvern erlaubt die Fertigung von Miniaturbauteilen. Das Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung erprobt die Massenfertigung.
Chancen durch regionale Netze: Netzwerkprojekte sollen auch kleinen und mittelständischen Unternehmen Globalisierungspotenziale erschließen. Welche Faktoren den Erfolg von Netzwerkunternehmen prägen, untersuchten mehrere Institute anhand von 17 Firmen.


Meldungen vom 26. Juli 2001

Multimediale Helfer: Mobile Multimedia-Dienste stellen Forscher des Fraunhofer IGD auf der kommen Internationalen Funkausstellung vor. Sie sollen beim Shoppen helfen oder durch Ausstellungen und Messen führen.
Weitere Mergers erwartet: Zurzeit ist das Fusionsfieber ein wenig abgekühlt. Doch schon im nächsten Jahr soll der M&A-Boom weitergehen, so eine Umfrage unter deutschen Großunternehmen.
Teamplayer statt Jäger: Was Unternehmertum ausmacht, untersuchte die Unternehmensberatung Accenture. Beflügelt wird der Unternehmergeist vor allem durch Kapital, geeignete rechtliche Rahmenbedingungen sowie eine positive soziale Einstellung zum Unternehmertum.
Weltweite Team-Arbeit mit UNITE: Das Projekt UNITE soll es zukünftig ermöglichen, dass verteilte Teams weltweit miteinander zusammen arbeiten können. Hoher Wert wurde dabei auf die Sicherheit der Datenübertragung gelegt.
Hitzeschutz für Gasturbinen: Je höher die Temperatur in einer Turbine, desto besser ist die Energieausbeute. Jülicher Forscher entwickelten einen Hitzeschutz, der dauerhaft hohe Temperaturen ermöglicht.


Meldungen vom 12. Juli 2001

Beschaffung per PDA: Wenn das Warenregal sich leert, reicht ein Knopfdruck und schon wird die Ware automatisch nachbestellt. Ein PDA mit angeschlossenem Scanner will die Warenwirtschaft ein wenig leichter machen.
Ein-Elektron-Transistor entwickelt: Erstmals gelang es Wissenschaftlern, einen Ein-Elektron-Transistor zu entwickeln, der auch bei Raumtemperatur arbeitet. Er könnte Bestandteil zukünftiger Computerchips sein.
Clearing Center für Elektrogroßhandel: Um Vorteile des E-Business nutzen zu können, nahm der deutsche Elektrogroßhandel eine Clearing-Center- Plattform in Betrieb. Es soll den Datenaustausch und die Qualitätssicherung erleichtern.
Service Level Agreements im Wandel: Nicht mehr die maximale Systemverfügbarkeit steht bei Service Level Agreements im Vordergrund. Zunehmend ist maßgeschneiderter Service gefragt.
Rekord bei Patentanmeldungen: Mit 142.000 Patentanmeldungen verzeichnete das Europäische Patentamt im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand. Um 16 Prozent stieg die Zahl der Anmeldungen gegenüber 1999.


Meldungen vom 28. Juni 2001

Porzellan aus dem Drucker: Ein neues Verfahren erlaubt die schnelle und preisgünstige Herstellung keramischer Formen. Ein Lasersinter erstellt den Korpus direkt nach CAD-Informationen.
Kapital für die Seed-Phase: Besonders in der frühen Phase der Unternehmensgründung ist Kapital häufig nur sehr schwer aufzutreiben. Mit einem neuen Förderprogramm wollen das BMWi und die Technologie-Beteiligungsgesellschaft jener Gründer fördern, die noch kein Venture Capital haben.
Straßenüberquerung per Lift: Sicher auf die andere Straßenseite helfen will ein schweizerisches Unternehmen. Ihr Zebralift soll eine kostengünstige Alternative zu Fußgängerunterführungen und Brücken darstellen.
Unternehmensgründung online: Ein guter Business-Plan ist entscheidend für ein Start-Up, um an das nötige Kleingeld für die Unternehmensgründung zu kommen. Was zu beachten ist, lässt sich in einem Online-Workshop lernen.
Fusionsfieber beendet: Der Markt für Mergers & Acquisitions ist weltweit eingebrochen. Eine Analyse der KPMG Corporate Finance ermittelte einen Rückgang um 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr.


Meldungen vom 13. Juni 2001

Virtuelle Fabrikplanung: Auch bei der Fabrikplanung kommt zunehmend Virtual Reality zum Einsatz. Eine neue Software erlaubt schon in der Planungsphase die Durchführung von Simulationen.
Digitale Signatur von der IHK: Einen neuen Service bietet die IHK an. Mit ihrer ChamberCard können Unternehmen digitale Signaturen erzeugen und beispielsweise Ursprungszeugnisse und Berufsausbildungsverträge elektronisch verschicken.
Altmodische Behörden: Die klassische Ausschreibung ist immer noch der am häufigsten beschrittene Weg, wenn es in Städten und Gemeinden um den Einkauf von Waren oder Dienstleistungen geht. E-Procurement wird hingegen sträflich vernachlässigt.
Nanolaser entwickelt: Den kleinsten Laser der Welt entwickelten Forscher der University of California. Die Nanolaser könnten in der chemischen Analyse ebenso wie beim optischen Computing zum Einsatz kommen.
Großunternehmen setzen auf E-Business: Der schlechten Stimmung in der E-Business-Branche zum Trotz setzen die Geschäftsführer von Großunternehmen verstärkt auf das Internet. Auch Start-Ups werden weiterhin ihren Platz haben – als Forum für Innovationen.


Meldungen vom 31. Mai 2001

Langsame Marktbereinigung: Die Marktbereinigung in der E-Commerce-Branche schreitet in moderaterem Tempo voran als häufig berichtet. Nur 52 von 676 Venture Capital-finanzierten Unternehmen scheiterten in den vergangenen zehn Monaten, so eine Langzeituntersuchung.
Konzerne setzen auf E-Procurement: Bis zu 40 Prozent aller Zulieferteile wollen sich deutsche Konzerne zukünftig online beschaffen. Die Lernphase für das E-Procurement sei vorbei, so eine Studie.
Umorientierung bei B2B-Marktplätzen: Deutlich weniger neue B2B-Marktplätze als noch vor einem Jahr werden neu gegründet. Die bestehenden denken über die Umorientierung des Geschäftsmodells nach, so eine Studie.
Kühles Bier: Rechtzeitig zum Sommer bringt eine Brauerei ein Bierfass auf den Markt, das sich selbständig kühlt. Es soll nicht nur das eigene Gebräu kühlen, sondern weltweit vermarktet werden.
Flinke Nanoroboter: Einen Nanoroboter, der sich selbständig bewegt, haben Forscher des Massachussetts Institut of Technology entwickelt. Er soll Moleküloberflächen inspizieren und gezielt manipulieren.


Meldungen vom 17. Mai 2001

Neues Terabit-Labor eingeweiht: Mit dem "Terabit-Labor Nürnberg" wollen der Konzern für Kommunikationstechnik Lucent Technologies und das Berliner Heinrich-Hertz-Institut (HHI) in neue Dimensionen bei der Datenübertragung im Internet vorstoßen.
Produkte, Prozesse, Dienstleistungen: Eine Fülle neuer Themen hält die neunte Folgelieferung des Loseblattwerkes "Das innovative Unternehmen" für seine Abonnenten bereit.
Kompetenzzentrum für Softwareentwicklung: Ein virtuelles Kompetenzzentrum für Software-Entwicklung soll die Kommunikation zwischen Entwicklern und forschenden Instituten verbessern. Neben Beratung soll es die Vermittlung von F&E-Aufträgen bieten.
Drucken in 3D: Rapid Prototyping und Rapid Tooling sollen Produkte schneller auf den Markt bringen. Ein Verfahren des Fraunhofer IFAM verspricht auch komplexe Bauteile binnen weniger Tage herzustellen.
Ökologisch korrekte Energieversorgung: Als erster großer Lebensmittelproduzent Deutschlands stellt der Babynahrungshersteller Hipp seine Energieversorgung weitestgehend auf erneuerbare Energiequellen um.


Meldungen vom 3. Mai 2001

Briefmarken aus dem Internet: Nun soll das elektronische Porto auch in Deutschland kommen. Die Deutsche Post startet in dieser Woche einen Praxistest, um zu prüfen, ob sich Briefmarken aus dem Internet überhaupt lohnen.
Selbstheilende Server: Nie wieder mit dem Computer herumärgern soll sich der Nutzer. Der Computerhersteller IBM plant einen Rechner zu entwickeln, der sich selbst wartet.
Mit "Alert" auf Themensuche: Schluss mit langwierigem Durchforsten von Audio- und Videoformaten nach interessanten Themen! Eine neue Software von der Uni Duisburg kann das bald für den Menschen übernehmen.
3D-Messung für die Qualitätskontrolle: Berührungsfreies Scannen in drei Dimensionen verspricht das System G-Scan, das das Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik jetzt vorstellte.
Hightech-Spital als Vorbild für die Welt: In den USA entsteht in den nächsten beiden Jahren das erste voll computerisierte Krankenhaus der Welt. Es soll mehr Qualität bieten und dabei auch noch Geld einsparen.


Meldungen vom 19. April 2001

Ein Format für alle: Mit dem Wirrwarr von technischen Standards für DVD-Aufnahmegeräte ist bald Schluss. Eine marktbeherrschende Allianz von Herstellern will das Einheitsformat DVD+RW durchsetzen.
Schnelle Netze mit Verspätung: Die schöne neue Welt ultraschneller Verbindungen ins Internet wird wahrscheinlich länger auf sich warten lassen als gedacht. Das belegt eine Studie des Marktforschungsinstituts Jupiter MMXI.
Informatiker entwickeln "virtuelle Tarnkappe": Keine Datenspuren beim Surfen im Internet zu hinterlassen ist der Traum vieler Internet-User. Eine von der Freien Universität Berlin entwickelte Software macht’s möglich.
Camcorder tankt Wasserstoff: Mini-Kraftwerke auf Brennstoffzellen-Basis können in Zukunft die Batterien verdrängen. Ein vielversprechender Prototyp ist vom 23. bis 28. April auf der Hannover-Messe zu sehen.
Durchblick mit der Datenbrille: Die sogenannte Augmented Reality (AR) steht vor dem Durchbruch. Auf der Hannover-Messe wird der Öffentlichkeit erstmals ein mobiles AR-System präsentiert.


Meldungen vom 5. April 2001

Duftende Kleider: Mit einem neuen Veredelungsverfahren können Textilien hergestellt werden, die unangenehme Gerüche einsperren und erst auf Wunsch wieder freisetzen. Eine Reihe von Anwendungen zeichnet sich ab.
Agenten für die Koordination: Den Material- und Produktionsfluss effizient zu gestalten, ist Aufgabe von technischen Agenten. Das Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung arbeitet jetzt an einem System, eine ganze Truppe von Agenten an die Arbeit zu schicken.
Software für die Powerline: Beim Telefonieren über das Stromnetz sind immer noch einige Hürden zu überwinden. Mit einem Simulationstool wollen Dresdener Forscher Probleme bei der Datenübertragung via Powerline nachbilden und beheben.
Supercomputer zum Schnäppchenpreis: Geldnot macht erfinderisch: Magdeburger Forscher entwickelten einen Supercomputer, der nur einen Bruchteil von vergleichbaren Rechnern kostet.
Neuer Werkstoff für die Photovoltaik: Ein neuer Werkstoff soll die Herstellung von Solarzellen billiger machen und damit den Bedarf des 100.000-Dächer-Programms befriedigen.


Meldungen vom 22. März 2001

Messlatte für den E-Commerce: Die E-Commerce-Aktivitäten des Jahres 1999 von 50.000 US-Unternehmen hat das US Census Bureau untersucht. Mit dem Ergebnis wollen sie einen Benchmark für den zukünftigen E-Commerce festlegen.
Hailstorm vorgestellt: In dieser Woche stellte das Softwareunternehmen Microsoft seine XML-basierte Internetplattform Hailstorm vor. Damit möchten die Redmonder einen Schritt in Richtung gebührenfinanzierter Webangebote gehen.
Risikoscheue Gründer: EU-Bürger würden gerne ein eigenes Unternehmen haben – aber nur, wenn es keine Risiken birgt. Auch sonst unterscheiden sich Europas potenzielle Entrepreneure von ihren Pendants jenseits des Atlantiks, ergab eine EU-Studie.
Spione für eine bessere Logistik: Beschwerden über verspätete Post sind nicht selten. Um den Ursachen auf die Spur zu kommen, hilft ein mit Elektronik vollgestopfter Brief. Er zeichnet seinen Transportverlauf auf und analysiert die Engpässe beim Transport.
Energiesparende Farbe: Eine neu entwickelte Außenfarbe hilft nicht nur gegen das Verschmutzen, sondern reduziert auch die Heizkosten.


Meldungen vom 8. März 2001

 Mit KI gegen Handy-Diebe: Mobiltelefone sind sehr beliebt – auch bei Dieben. Eine neue Software soll ihnen künftig das Handwerk legen. Sie "merkt" sich das Telefonierverhalten ihres Besitzers und sperrt das Handy, wenn ein Fremder telefoniert.
Verständige Haushaltsgeräte: Alltagsgeräte, die den Eigentümer wegen ihrer schlechten Bedienbarkeit zur Verzweiflung bringen, sollen bald der Vergangenheit angehören. Ein Konsortium von Unternehmen und Instituten stellt interaktive Haushaltsgeräte vor, die auch auf unscharfe Befehle gehorchen.
Videokonferenzen mit hoher Qualität: Mit einer neuen Software sind Videokonferenzen in hoher Übertragungsqualität möglich. Sie kommt ohne spezielle Hardware aus und gewährleistet einen hohen Sicherheitsstandard.
Gratis-Beta von Anonymisier-Software: Anonymes Surfen im Netz verspricht eine neue Software. Sie verschlüsselt die Daten und nutzt ausschließlich vertrauenswürdige Server für den Datentransport.
Startschuss für UMTS in Monaco: Als erster Staat wird das gesamte Fürstentum Monaco mit einem kompletten UMTS-Mobilfunknetz ausgestattet sein. Bereits in diesem Sommer wird es den Betrieb aufnehmen.


Meldungen vom 22. Februar 2001

 Signatur-Gesetz verabschiedet: Unterschriftsreif ist die Vorlage zur Einführung der digitalen Signatur. Der Bundestag hat das Signatur-Gesetz verabschiedet, im Sommer soll es rechtsgültig werden.
Neue Energiequellen fürs Auto: Das Automobil wird zum rollenden Büro – und braucht entsprechend viel Strom. Die BMW Group präsentiert das erste Auto mit Benzin-Brennstoffzelle. Damit ist die Stromversorgung unabhängig vom laufenden Motor.
KMU zögern beim E-Business: Kleine und mittelständische Unternehmen sind zwar sehr an den Möglichkeiten des E-Business interessiert. Doch den Einstieg scheuen sie, wie eine Umfrage zeigte.
Selbstheilende Folien: Eine Folie, die sich bei Beschädigung selbständig wieder repariert, entwickelten amerikanische Wissenschaftler. Für den neuen Werkstoff ergibt sich ein großer Markt.
Nanotechnologie in der Medizin: Die Pharmazie und Medizin versprechen sich von der Nanotechnologie eine Reihe von Fortschritten. Auf einem Workshop in Berlin berichteten Forscher von ersten Anwendungen.


Meldungen vom 8. Februar 2001

Wenig Interesse an Kooperationen: Regionale Kooperationen zwischen Unternehmen kommen nur selten zustande, fand eine Fraunhofer-Studie. Vielfach existieren sie nur, weil es den kooperierenden Unternehmen schlecht geht.
Batterie der Zukunft: Erst in Ansätzen erkennbar ist das Potenzial der Brennstoffzellen-Technologie, so eine Studie des Büros für Technikfolgenabschätzung. Ob im PKW oder als Akku-Ersatz, vielfältige Einsatzmöglichkeiten ergeben sich – wenn der Preis erst einmal fällt.
Data Warehouse für ERP-Systeme: Die Daten aus ERP-Systemen werden zunehmend für strategische Entscheidungen herangezogen. Damit wächst der Bedarf an unternehmensweiten Managementlösungen, meint die Meta Group.
Wenig Bedarf an B2B-Marktplätzen: Eine Gründerwelle rollt im Bereich der B2B-Marktplätze, doch für die meisten von ihnen besteht kein Bedarf. So ist die Konkurswelle in diesem Marktsegment schon absehbar, meint eine Studie.
Bilderjagd im Internet: Mit einer neuartigen Filter-Software geht ein Start-Up im Internet auf Bilderjagd. Die Foto-Detektive fahnden nach illegal kopierten Firmenlogos und nach vermissten Kindern.


Meldungen vom 25. Januar 2001

Neues Konzept für BVW: Ein neues Konzept soll bei der Landesbank Baden-Württemberg helfen, den Wettbewerbsvorteil Mitarbeiterkreativität auszubauen. Sie konzipierten einen neuen Ansatz für das betriebliche Vorschlagswesen.
Superrechner für die Gentechnik: Die Gentechnologie erzeugt eine Datenflut, die höchste Ansprüche an das Supercomputing stellt. Mit einem Supercomputer, der eine Leistung von 100 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde erbringt, will Compaq die Herausforderung annehmen.
Förderung für virtuelle Unternehmen: Auch wenn sie immer stärker im Kommen sind, sind viele Fragen zu virtuellen Unternehmen noch offen. Ein Förderprojekt will jetzt untersuchen, welche Anforderungen diese Organisationsform an die Management- und Mitarbeiterebene stellt.
Kooperation für optische Speicher: Das European Media Laboratory und die Stanford University gehen eine Kooperation zur Weiterentwicklung holografischer Speichermedien ein. Ihr Ziel: Datenspeicher, die jedem anderen Medium überlegen sind.
IT-Trends für das Jahr 2001: Zehn IT-Trends identifiziert der Techinformer, die in den Unternehmen für das Jahr 2001 anstehen, um zu besseren Ergebnissen zu gelangen. Ob CRM oder Wissensmanagement, es sind die gleichen, die schon im letzten Jahr anlagen.


Meldungen vom 11. Januar 2001

Chaoten statt Fachidioten: Kreativität und Innovationsfähigkeit brauchten die geeigneten Rahmenbedingungen. Im Harvard Business Manager plädiert ein Wissenschaftler daher für mehr Spielraum für die Mitarbeiter.
Produkte, Prozesse, Dienstleistungen: Die neue Folgelieferung des Loseblattwerkes "Das innovative Unternehmen" zeigt wieder auf rund 400 Seiten, welche Schritte zu gehen sind, um die Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen und die Innovationsdynamik des Unternehmens zu erhalten.
Software treibende Kraft: Software und Softwareentwicklung sind dynamische Faktoren in der deutschen Wirtschaft. Das hat jetzt eine umfangreiche Studie bewiesen.
Menschengerechte Maschinen: Nicht immer ist der Mensch schuld, wenn es zu so genanntem menschlichen Versagen kommt. Ein Clausthaler Wissenschaftler kommt zu dem Schluss, dass Maschinen zu häufig nicht auf das menschliche Verhalten abgestimmt werden.
Mit E-Business gegen Bürokratismus: Immer noch wird die Einführung von E-Commerce in Unternehmen zögerlich verfolgt. Dabei kann E-Business tatsächlich erhebliche Kosten einsparen, wie eine Befragung zeigte.


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